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2014-08-27

ASIEN/IRAK - Australische Bischöfe verurteilen Terrorismus und rufen zu Solidarität und zum Gebet für die Verfolgten auf

Sydney (Fides) – In einer gemeinsamen Verlautbarung zur Lage im Irak äußern sich die australischen Bischöfe besorgt im Hinblick auf die Zuspitzung der humanitären Krise im Nordirak und verurteilen in diesem Zusammenhang verurteilen sie Terrorismus im Namen der Religion. “Zehntausende Christen mussten aus Mossul, Qaraqosh und anderen Gebieten im Nordirak fliehen, da die Milizen des Islamischen Staates sie zur Bekehrung zum Islam zwingen wollten“, heißt es in der Verlautbarung, in der die Bischöfe auch an die verheerende Situation der Jesiden, schiitischen Muslime und anderer ethnischer und religiöser Minderheiten im Irak erinnern. Indem sie an die Brutalität des „Islamischen Staates“ erinnern, beklagen die Bischöfe, dass die „irakische Regierung unfähig ist, die eigenen Bürger vor diesen Attacken zu schützen“
“Angesichts dieses Schreckens”, so die Bischöfe weiter, “sind unsere Herzen bei denen, die wegen ihrer Überzeugung verfolgt werden und Not leiden. Wir sind bei den christlichen Brüdern und Schwestern im Nahen Osten und fordern die internationale Staatengemeinschaft auf, die Sicherheit der Bevölkerung im Nordirak zu garantieren und die religiöse Säuberung aufzuhalten”.
Die Bischöfe danken der australischen Regierung für die für den Irak bereit gestellten humanitären Hilfen: “Australien spielt eine wichtige Rolle als Mitglied des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen, wenn es um Garantien für die Zukunft des irakischen Volkes geht”.
“Wir bitten die katholischen Gläubigen in ganz Australien, sich mit einem besonderen Gebet für das irakische Volk an diesem Wochenende an Gott zu wenden, indem sie für dessen unerschütterlichen Glauben danken und Gott um seinen Schutz für die Vertriebenen und Notleidenden bitten”. (PA) (Fides 27/8/2014)

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