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2014-08-26

ASIEN/LAOS - Unschuld der des Mordes verdächtigten Christen anerkannt: sie wurden jedoch bisher nicht aus der Haft entlassen

Savannakhet (Fides) – Die Unschuld der fünf Christen, die des Mordes an einer Frau, die sich in der Provinz Savannakhet zum Christentum bekehrt hatte, verdächtigt worden waren, wurden zwar anerkannt, doch sie wurden bisher noch nicht aus der Haft entlassen. Wie die Organisation “Human Rights Watch per Lao Religious Freedom” berichtet handelt es sich bei den vermeintlichen Mördern um Pastor Kaithong und drei weitere Religionsführer namens Puphet, Muk und Hasadee sowie einen Christen namens Tiang. Die fünf Christen befinden sich seit dem vergangenen 23. Juni in Haft und ein Datum für ihre Freilassung wurde bisher nicht festgelegt.
Die fünf Verdächtigen sollten angeblich für den Mord an der Konvertitin Frau Chan verantwortlich sein, die nach zweijähriger Krankheit verstarb (vgl. Fides 26/6/2014). Da ihnen der schlechte Gesundheitszustand der Frau bekannt war, hatten sie Frau Chan in dem Dorf Atsaphangthong besucht. Die Frau starb, während sich die Christen bei ihr aufhielten. Nachdem die Behörden eine christliche Beisetzung verboten hatten, nahmen sie den Pastor Pastore Kaithong und die vier weiteren Christen fest und beschuldigten sie des Mordes.
In der Provinz Savannakhet kommt es immer wieder zu Verstößen gegen die Religionsfreiheit: zahlreiche Episoden der Einschüchterung, Inhaftierung und die Verhinderung von religiösen Versammlungen mussten lokale Christen in den vergangenen Jahren über sich ergehen lassen.
Auch Nichtregierungsorganisation Christian Solidarity Worldwide, die die Lage der Religionsfreiheit weltweit beobachtet, fordert die Regierung in Savannakhet zur sofortigen Freilassung der fünf unschuldigen Christen auf. (PA) (Fides 26/8/2014)

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