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2014-08-01

ASIEN/HEILIGES LAND - Beten und Fasten für den Frieden in Gaza und im Nahen Osten

Jerusalem (Fides) – Zeitgleich mit dem neuen dreitägigen Waffenstillstand zwischen Israel und Hamas kündigen lokale christliche Gemeinden für kommenden Tage Gottesdienste, Gebete und Fastenaktionen für den Frieden an. Am Abend des heutigen 1. August wird Bischof William Shomali vom lateinischen Patriarchat in Jerusalem in der Pfarrei vom heiligen Jakob in Beit Hanina ein Gottesdienst für den Frieden und das Ende des Krieges zelebrieren. Bereits heute Nachmittag wird Pfarrer Mario Cornioli mit der katholischen Gemeinde in Beit Jala wie jeden Freitag einen Gottesdienst unter den Olivenbäumen im Cremisan-Tal feiern und mit den Gläubigen vor der von Israel gebauten Trennmauer den Rosenkranz beten. Bereits am gestrigen 30. Juli feierte Erzbischof Maroun Lahham einen Gottesdienst in der Marienkirche in Sweifieh. “Heute Abend sind wir hier”, so der Erzbischof in seiner Predigt, “um für Gaza, Palästina, den Irak, Syrien, Ägypten und Libyen zu beten. Wir beten jeden Tag und verrauen auf den Herrn unseren Vater im Himmel, der unsere Stimme hört und alles sieht, was geschieht”. Unterdessen lud der koptisch-orthodoxe Patriarch Tawadros II. in Ägypten die koptischen Christen vom 7. bis 22. August zu einem zweiwöchigen Fasten für das Ende des Leidens der Menschen in Gaza ein. Während die katholischen Gemeinden in Ägypten bereits mit dem Fasten begonnen und dies noch bis zum 15. August tun werden, um am Fest Mariä Himmelfahrt die Jungfrau Maria um ihre Fürsprache für die Menschen im Nahen Osten zu bitten. Das Päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not“ lädt in Absprache mit dem chaldäischen Patriarchen Louis Raphael I. Sako alle “Menschen guten Willens” zur Teilnahme am Weltgebetstag für den Frieden im Irak am kommenden 6. August ein. Der chaldäische Patriarch schrieb ein Gebet zur Initiative, das am die Teilnehmer in aller Welt am 6. August zum Angelus-Gebet beten sollen. “Möge das Licht des Berg Tabor, durch unsere Nähe all jenen Trost und Hoffnung schenken, die Not leiden. Möge die Botschaft von Tabor durch unsere Gebet die Führungskräfte aller Länder dazu bewegen, ihre eigenen Interessen für die allgemeinen Interesse zu opfern”. (GV) (Fides 1/8/2014).

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