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2014-07-15

AMERIKA/EL SALVADOR –Mexiko und die Vereinigten Staaten sollen die Rechte der Kinder wahren, so der Erzbischof von San Salvador

San Salvador (Fides) – Der Erzbischof von San Salvador, Seine Exzellenz Mons. José Luis Escobar Alas, forderte, dass “Mexiko und die Vereinigten Staaten die Rechte der Kinder wahren, weil es nicht richtig ist, jemanden auszunutzen, insbesondere ein Kind, das unschuldig ist". Der Erzbischof hielt wie gewöhnlich seine sonntägliche Pressekonferenz ab, im Anschluss an die in der Kathedrale von San Salvador gefeierte Messe, und stellte dort, wie in der bei Fides eingegangenen Meldung zu lesen ist, fest, dass das Problem “nicht neu ist, sondern erst jetzt ans Licht gekommen, durch den starken Anstieg an Kindern, die allein und illegal nach Amerika einreisen”.
Der Erzbischof erklärte, dass mittlerweile alle über die große Zahl von Kindern Bescheid wüssten, weshalb er seinen Appell besonders an die Menschenhändler (“i coyotes”) richten wollte, weil, so sagte er: “wir alle verantwortlich sind in dieser Angelegenheit, von dem Moment an, wo sie ihre Häuser und Länder verlassen bis hin zu ihrer Ankunft; aber besonders verantwortlich sind diejenigen, die sie befördern, die „Händler der Ausweislosen“, die ihnen nicht nur ihr Geld abnehmen, sondern sie auch verraten, verkaufen und im Stich lassen. Bei diesen Angelgenheiten ist viel Geld im Spiel, deshalb müssen die Regierungen das Problem beseitigen und die Auswanderung besiegen.”
Nach bei Fides vorliegenden Meldungen, kündigten hohe Politiker der Vereinigten Staaten bereits an, weiterhin eingewanderte Kinder, wie gesetzlich vorgesehen, in ihre Heimat zurückzubringen, während die Regierungen von El Salvador, Honduras und Guatemala auf ihrer Forderung bestehen, Fall für Fall einzeln zu betrachten; weil es auch Kinder gibt, die anreisen, um sich ihren in den Vereinigten Staaten lebenden Eltern anzuschließen. Laut Experten gibt es zwei Hauptursachen für die wachsende Emigrazion Minderjähriger: die Familienzusammenführung und das Klima der Gewalt in diesen zentralamerikanischen Ländern. (CE) (Fides, 15/07/2014)

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