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2014-07-07

ASIEN/PHILIPPINEN - Auf der Seite der Armen gegen Ungerechtigkeit im Geiste des vor 29 Jahren entführten P. Rudy Romano

Cebu (Fides) –Am 11. Juli 1985 wurde der aus Italien stammende Missionar Rudy Romano,
(CSsR) von angeblichen Soldaten entführt und sein Schicksal ist bis heute ungeklärt. An den entführten Missionar erinnerte Erzbischof Jose Palma Cebu in einer Botschaft an die Diözese, in der er schreibt: „Würde P. Romano heute noch unter uns verweilen, dann könnte er sein 50jähriges Priesterjubiläum feiern“, während wir heute nur an den 29. Jahrenstag seiner Entführung erinnern können.
“P. Rudy Romano lag die Herausforderung, am Herzen mit denen sich viele Sozialenzykliken der Kirche auseinandergesetzt haben”, so der Bischof weiter, “er wollte sich auf die Seite der Armen stellen und prangerte Ungerechtigkeit und soziale Ungleichheit an. Sein Leben im zeichen der Berufung zum Hirten und sein Engagement für die Werte des Evangeliums sind auch heute noch aktuell, obschon er nicht mehr bei uns ist”.
“Wir sind immer berufen, uns mit sozialen und ökologischen Problemen jeder Art auseinanderzusetzen. Korruption hat dazu beigetragen, dass immer noch viele Menschen von Armut betroffen sind“, heißt es in der Botschaft weiter, „Wir sehen, dass viele Menschen auf den Straßen betteln und es über all ambulante Händler gibt, weil Arbeitsplätze fehlen. Arbeiter fordern höhere Löhne und unsere Bauern und Fischer leben auch heute noch in ärmlichen Verhältnissen”.
Als Kirche der Armen, so der Erzbischof von Cebu abschließend, müsse man an diesem 29. Jharestag der Entführung und dem 50jährigen Priesterjubiläum von P. Romano, der Einladung von Papst Franziskus in dessen Apostolischem Schreiben „Evangelii Gaudium“ folgen und das Leben im Zeichen der Großherzigkeit mit anderen teilen. (SL) (Fides 07/07/2014)

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