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2014-05-20

AMERIkA/NICARAGUA - Kirche zum bevorstehenden Dialog mit der Regierung: Probleme werden nicht gelöst, indem man sie ignoriert

Managua (Fides) – Die katholische Kirche im Nicaragua ist bereit zum Dialog mit der Regierung: die ersten Gespräche sind für den morgigen Mittwoch, den 21. Mai, geplant (vgl. Fides 9/5/2014; 14/5/2014). Im Vorfeld des Treffens äußerten sich mehrere Bischöfe diesbezüglich.
Am Sonntag, den 18. Mai, erklärte Kardinal Leopoldo Brenes am Rande eines Gottesdienstes im Freien in der Pfarrei Santiago Apostol, in der Stadt Boaco (im Zentrum des Landes), dass die Bischöfe zum Dialog bereit sind, man aber keine Ergebnisse vorwegnehmen sollte.
Bischof Jorge Solórzano von Granada, betonte, dass der Dialog immer zu positiven Ergebnissen führe, während der Weihbischof der Erzdiözese Managua, Silvio José Báez Ortega, O.C.D., ankündigte, man werde die Inhalte des Dialogs der Bischofskonferenz mit dem Präsidenten Daniel im Wortlaut veröffentlichen. Bischof Báez Ortega ist Generalsekretär der Bischofskonferenz von Nicaragua (CEN) und betonte, dass Probleme nicht gelöst werden, indem man sie ignoriert: "Wir können nicht so tun als ob nichts passiert wäre, die Situation ignorieren oder einfach wegsehen. Wir müssen den Austausch suchen". (CE) (Fides, 20/05/2014)

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