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2014-04-11

AFRIKA/GUINEA BISSAU - Am kommenden Sonntag finden im Land Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt

Bissau (Fides)- Insgesamt 750.000 wahlberechtigte Bürger sollen am Sonntag, den 13. April, in Guinea Bissau, den Präsidenten und das Parlament wählen. Insgesamt 13 Kandidaten bewerben sich um das Präsidentenamt, während die Wähler bei den Parlamentswahlen die Auswahl zwischen 15 politischen Parteien haben.
Als Favoriten für das Präsidentenamt gelten José Mario Vaz, der ehemalige Finanzminister des Landes und Kandidat der PAIGC und Abel Incada, Kandidat der PRS.
In Guinea Bissau herrscht seit langem politische Instabilität und zahlreiche Staatstreiche des Militärs (zuletzt 2012) kennzeichnen die Geschichte des Landes. In den vergangenen Jahren spitzte sich die Lage auch dadurch zu, dass das afrikanische Land zu einem Transitland für Drogen aus Lateinamerika auf dem Weg nach Europa und Nordamerika wurde (vgl. Fides 4/2/2014).
Die Sicherheit bei der Wahl sollen Soldaten garantieren, während 550 internationale Beobachter den Verlauf der Wahl mitverfolgen. Eine eventuelle Stichwahl ist für den 18. Mai geplant (L.M.). (Fides 11/4/2014)

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