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2014-02-06

ASIEN/SÜDKOREA - Auf der Grundlage des Apostolischen Schreibens “Evangelii Gaudium” tritt die Kirche für Arme und Umweltschutz ein

Seul (Fides) – Die katholische Kirche in Korea bekräftigt auf der Grundlage des Apostolischen Schreibens Evangelii gaudium von Papst Franziskus die eigene Option für die Armen und den Schutz von Ausgegrenzten, Randgruppen und Arbeitslosen. Wie die Bischofskonferenz mitteilt wurde bei einer jüngsten Sitzung der „Justitia-et-Pax-Kommission“ unter Leitung von Bischof Matthias Ri Iong-hoon betont, dass dringliche soziale Fragen in der heutigen koreanischen Gesellschaft besorgniserregend seien und deshalb ein besonderes Augenmerk verlangten. In diesem Zusammenhang erklärte sich die Kommission solidarisch mit den von der Motorenindustrie Ssangyong entlassenen Arbeitskräften und den Einwohnern von Milyangm bei deren Protesten gegen den Bau von Hochspannungsstromleitungen. Die Kommission wird Hilfsmittel in Höhe von 55.000 Dollar für die von Ssangyong Motors entlassenen Arbeiter zur Verfügung stellen.
Wie aus einer Verlautbarung hervorgeht, die dem Fidesdienst vorliegt, existiert nach Ansicht der Bischöfe “ein enger Zusammenhang zwischen Evangelisierung und Engagement für die eine authentische Entwicklung der Gesellschaft.” Deshalb wolle man sich im Licht von Evangelii Gaudium dafür einsetzen. In diesem Zusammenhang will die Kommission die Regierung dazu auffordern, die vorwiegend auf der Versorgung mit Atomenergie basierende Energiepolitik neu zu überdenken. Man werden die Gläubigen über die Gefahren der Atomenergie aufklären und sie auf die Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung und des Umweltschutzes aufmerksam machen. (PA) (Fides 6/2/2014)

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