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2014-01-30

AFRIKA/TSCHAD - Christen und Muslime beten gemeinsam für den Frieden im Tschad und in Zentralafrika

N’Djamena (Fides)- “Die Abschlussfeiern der Woche des Gebets für die Einheit der Christen hatten im Tschad eine besondere Bedeutung, da sie zeitgleich mit dem dritten Nationalen Tag des friedlichen Zusammenlebens stattfanden”, so P. Clément Marie Bonou.
“Diese Initiative”, so der Ordensmann, wurde von der Erzdiözese N’Djamena in Zusammenarbeit mit dem Obersten Rat für Islamische Angelegenheiten und der Vereinigung der evangelischen Kirchen und Missionen auf den Weg gebracht, und soll den interreligiösen Dialog fördern und es den Bürgern des Tschad unabhängig von der Religionszugehörigkeit ein Zusammenleben in einem Klima der Liebe und des Friedens ermöglichen”.
Dieser Tag sollte bereits am 28. November gefeiert werden, musste aber infolge des Todes von Erzbischof Mathias Ngarteri Mayadi von N’Djamena, am 19. November verschoben werden.
“Die Anwesenheit des Präsidenten und der Mitglieder seiner Regierung zeigt, wie wichtig es ist, dass wir uns für Frieden und Einheit in den zentralafrikanischen Ländern einsetzen, die derzeit von Unruhen erschüttert werden”, so P. Bonou, der sich damit auch auf die benachbarte Zentralafrikanische Republik bezieht, wo tschadische Soldaten im Rahmen der Mission der Afrikanischen Union stationiert sind, und das Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen durch die jüngsten Ausschreitungen beeinträchtig wurde.
“In ihren Gebet haben die Vertreter der drei großen Religionsgemeinschaften, darunter Bischof Joachim Kouraleyo Tarounga von Moundou im Namen der katholischen Kirche, Gott um seinen Segen für den Tschad und Gnade für dessen Autoritäten gebeten. Einstimmig beteten die Teilnehmer auch für den Frieden in der Zentralafrikanischen Republik”. (L.M.) (Fides 30/1/2014)

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