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2013-12-16

ASIA/INDIEN - Christusstatue in Mumbai geschändet: Es könnte sich um eine Botschaft hinduistischer Extremisten handeln

Mumbai (Fidesdienst) – Eine antike Christusstatue aus dem Jahr 1880 wurde in Vile Parle, einem Vorort im Westen von Mumbai geschändet. Wie die katholische Nichtregierungsorganisation “Catholic Secular Forum” (CSF) dem Fidesdienst mitteilt wurde die Statue in Einzelteile zerlegt am Sonntag den 15 Dezember von den Gläubigen der Gemeinde vom heiligen Franz Xaver aufgefunden, die den Vorfall umgehend bei der Polizei meldeten. CSF vermutet, dass es sich bei der und Schändung um eine Botschaft hinduistischer Extremisten an die kleine christliche Gemeinde handeln könnte.
Mit Sorge blickt die christliche Glaubensgemeinschaft auf eine für den 22. Dezember geplante Großkundgebung in Mumbai unter Leitung des hinduistischen Politikers Narendra Modi von der “Baratiya Janata Party”. Bei der Kundgebung, zu der Tausende unter anderem auch gewaltbereite Demonstranten erwartet werden, könnte es zu Ausschreitungen gegen Christen und andere Minderheiten kommen. Wie das CSF mitteilt, dient die Gewalt dazu, Missmut und Uneinigkeit zwischen den verschiedenen Religionen in der indischen Gesellschaft zu provozieren. Religiöse Gewalt ist mit Blick auf die Wahlen 2014 auch für politische Zwecke manipulierbar: deshalb wird eine Zunahme der Übergriffe durch hinduistische Extremisten befürchtet. (PA) (Fidesdienst 16/12/2013)

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