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2013-11-26

AFRIKA/ZENTRAFRIKANISCHE REPUBLIK - Die Situation spitzt sich zu: Paris kündigt Entsendung von weiteren 800 Soldaten an

Bangui (Fidesdienst)- Die Lage in Bangui, Haupstadt der Zentralafrikanischen Republik ist angespannt, seitdem Selbsschutzgruppen (“anti Balaka”) dort gegen die Unterdrückung durch die ehemaligen Rebellen vorgehen, die im März dieses Jahres die Macht übernommen und den ehemaligen Präsidenten Presidente François Bozizé durch ihren Anführer Michel Djotodia ersetzt haben.
Selbstschutzgruppen der anti Balaka sind auch in anderen Teilen des Landes, zum Beispeil in Bossangoa (Nordwesten) und Bouar (Westen) aktiv.
Angesichts der prekären Lage in der Zentralafrikanischen Republik gab Frankreich bekannt, man werde weitere 800 Soldaten zur Verstärkung der bereits vor Ort stationierten 410 französischen Soldaten entsenden, di dort bisher die Sicherheit des Flughafens in Bangui garantieren sollen.
Die französischen Soldaten sollen die Intarantionale Mission in Zentralfrika MISCA unterstützen. Frankreich drängt unterdessen auch im UN-Sicherheitsrat auf eine Resolution zur Stärkung der MISCA, um diese eventuell in eine Friedensmission unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen umzuwandeln.
Beobachter befürchten, dass es in Zentralafrika zu einem Religionskonflikt zwischen Christen und Muslimen kommen könnte und angesichts der chaotischen Lage auch Dschihadisten im Land aktiv werden können. (L.M.) (Fidesdienst 26/11/2013)

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