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2013-11-22

ASIEN/PHILIPPINEN - “Jesuit Refugee Service” hilft der philippinischen Bevölkerung nach dem Taifun Haiyan

Manila (Fidesdienst) – Mit der Entwicklung und Planung von Hilfsprogrammen und Garantien für eine effiziente Nutzung der zur Verfügung stehenden Ressourcen will “Jesuit Refugee Service” (JRS) den Opfern des Taifun Haiyan auf den Philippinen helfen. Wie aus einer Verlautbarung des Flüchtlingshilfswerks des Jesuitenordens hervorgeht arbeitet JRS dabei mit der einheimischen katholischen Partnerorganisation “Simbahang Lingkod ng Bayan” (SLB) zusammen, die von philippinischen Jesuiten gegründet wurde und sich bisher vor allem für Gerechtigkeit und Frieden einsetzte und mit zahlreichen Helfern vor Ort für die Taifunopfer engagiert. Die Organisation versorgte mit humanitären Hilfen insbesondere die Menschen auf den Inseln Culion und Palawan. Mitarbeiter des Jesuitenordens sind auch in den Städten Isabel, Ormoc, Guiuan und in der Mission Hernani tätig. Große Mengen von Hilfsmitteln wurden auch für die Städte Catbalogan und Samar in durch die Pfarrei St. Bartholomäus“ zur Verfügung gestellt. Auch in der am meisten betroffenen Stadt Tacloban sind Jesuiten tätig und weitere Hilfsmittel sollen nach Capiz gebracht werden.
P. Antonio Moreno SJ, Provinzial der Jesuiten auf den Philippinen erklärt: “Das Land war noch unter Schock nach den Ausschreitungen in Zamboanga City und dem Erebeben in Bohol und Cebu vor wenigen Wochen. Die Vertriebenen aus der Region sind noch heute ohne Unterkunft. Die neue Naturkatastrophe zwingt nun Millionen von Menschen in die Knie”. P. Moreno bittet die Jesuiten in aller Welt um die Bereitstellung von Hilfsmitteln für die Menschen in den betroffenen Gebieten und fordert sein Mitbrüder und alle Christen zu „vereinfachten Weihnachtsfeiern auf, damit es mehr Solidarität geben kann”.
Das Flüchtlingshilfswerk der Gesellschaft Jesu wurde vom ehemaligen Generaloberen des Ordens P. Pedro Arrupe SJ vor 33 Jahren anlässlich eines Besuchs bei birmanischen Flüchtlingen in Thailand gegründet. (PA) (Fidesdienst 22/11/2013)

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