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2013-11-18

OZEANIEN/PAPUA NEUGUINEA - Bischof Vescovo Rolando Santos: “Das Licht des Glaubens soll das Leben der Familien erleuchten”

Alotau (Fidesdienst) – Zum Ende des Jahres des Glaubens am kommenden 24. November “wird die Pforte des Glaubens nicht geschlossen, sondern sie bleibt geöffnet, damit das Licht zu den Menschen gelangt und damit Hoffnung, Frieden, Liebe und Freude für alle fördert”, so Bischof Rolando Santos von Alotau-Sideia in einer Verlautbarung, die dem Fidesdienst vorliegt. Der Bischof erklärt, er sei von seinen Pastoralbesuchen „tief berührt“, denn „die Menschen wollen den Glauben vertiefen und in ihrem eigenen Leben umsetzen“ und „diesen Glauben mit anderen teilen“.
Dieser Glaube könne “die Finsternis besiegen, die auf vielen Menschen in der heutigen Zeit lastet”, so der Bischof weiter, der sich damit auf die “Situation vieler Familien, Paare, junger Menschen und Kinder“ bezog. “In den Familien und in den Gemeinden”, so der Bischof weiter, “gibt es das beängstigende Phänomen der häuslichen Gewalt und der sexuellen Gewalt gegen Frauen und Kinder: dies bedeutet, dass das Licht des Glaubens in den Wohnungen vollständig verdunkelt wurde, obschon diese Heiligtum des Glaubens sein sollten”.
Auch die Nachricht von Kinderhandel und Kindern, die vernachlässigt werden, erfordere die Aufmerksamkeit christlicher Familien. Es fehle auch öffentliche Druckausübung bei der Bekämpfung solcher Phänomene. Auch kirchliche Gemeinden seien oft zu selbstbezogen: “Es wäre also wichtig”, so Bischofs Santos, “dass im Rahmen von Seminaren für Jugendliche und junge Erwachsene eine Aufklärung über die Sexualität, das Sakrament der Ehe und die Familie stattfindet, damit das Licht des Glaubens die Familien erleuchtet und durch diese in der Gesellschaft verbreitet wird.
Abschließend erinnert der Bischof an die Weihe von drei neuen Priestern in seiner Diözese während des Jahres des Glaubens. Sie seien ein Geschenk für die katholische Glaubensgemeinschaft. Man müsse die Neupriester Aloysius Seduheya, Nicholas O’omu und John Kubali ermutigen, damit sie “wie Christus leben und arbeiten” und sich in den Dienst der Familien und der ganzen Kirche stellen. (PA) (Agenzia Fide 18/11/2013)

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