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2013-11-14

AFRIKA/NIGERIA - “Das Wissen über die andere Religion ist Grundalge des Dialogs zwischen Christen und Muslimen”

Abuja (Fidesdienst)- “Christen müssen Mut fassen und sich mit dem Islam befassen, während Muslime sich ebenso mit der christlichen Religion auseinandersetzen sollten. Das Wissen über die andere Religion wird es uns ermöglichen den lagen Weg der Fröderung eines friedlichen Zusammenlebens zu gehen”, so der Vorsitzende der Nigerianischen Bischofskonferenz (Catholic Bishops’ Conference of Nigeria - CBCN), Erzbischof Ignatius Ayau Kaigama von Jos, in seiner Eröffnungsansrpache bei der Dritten Diözesansynode in Enugu.
In seinem Vortrag mit dem Titel “Die Beziehungen zwischen Christen und Muslimen in Nigeria und die Rolle der CBCN”, betonte Erzbischof Kaigama die Bedeutung der Inkulturation des Glaubens sowohl für Muslime als auch für Christen in Nigeria. “Man kann wahrer Christ und gleichsam ein authentischer Afrikaner sein. Nichts kann uns daran hindern, die Förderung der Menschenwürde zur Basis unseres Dialogs zu machen… Wenn die Afrikaner wieder zu den Werten der Gastfreundschaft, der Liebe zum Gemeinschaftsleben und der Achtung der älteren Menschen zurückkehren, dann werden wir sehen, dass es viel weniger Stammeskonflikte geben wird”, so Erzbischof Kaigama weiter.
Obschon es in Nigeria zahlreiche ethnische und religiöse Konflikte gebe, so der Vorsitzende der Bischofskonferenz, müsse man an die Menschen erinnern, die sich sowohl auf christlicher als auch auf muslimischer Seite für den Dialog und das friedliche Zusammenleben einsetzen. In diesem Zusammenhang nannte er den Erzbischof von Abuja, Kardinale John Onaiyekan, Erzbischof Mathew Ndagoso von Kaduna und die Bischöfe von Sokoto, Maiduguri, Zaria und Kano. Eine wichtige Rolle spielten auch der Nigeria Inter Religious Council (NIREC) unter der Leitung des Sultans von Sokoto (auch Vorsitzender des Nigeria Supreme Council for Islamic Affairs- NSCIA) und die Christian Association of Nigeria (CAN).
Christen und Muslime könnten gemeinsam in Nigeria vieles erreichen, so Erzbischof Kaigama abschließend: “Wir sind stets zur zusammenarbeit mit muslimischen Gruppen bereit…wenn es um soziale Harmonie, Fortschritt und Frieden in Nigeria geht”. (L.M.) (Agenzia Fides 14/11/2013)

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