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2013-11-05

AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Vor der eigenen Kapitulation bombardieren die Rebellen der M23 zivile Objekte

Kinshasa (Fidesdienst) – Am gestrigen 4. November starben Dutzende Zivilisten in Rutshuru im Nordkivu (im Osten der Demokratischen Republik Kongo) bei Bombenangriffen der Rebellenbewegung M23. Am Tag zuvor hatte die Rebellenbewegung einen unilateralen Waffenstillstand erklärt. Dies teilen einheimische Beobachter mit.
“Bis 23.30 Uhr Ortszeit des 4. November”, heißt es in einer Verlautbarung, die dem Fidesdienst vorliegt, “haben Bombenangriffe auf verschiedene Ortschaften, darunter Bunagana und Chengero stattgefunden. Vor Einbruch der Nacht kamen dabei 12 Menschen ums Leben und weitere zwei Dutzend wurden verletzt. Nach dem Beschuss in der Nacht gibt es mit Sicherheit weitere Tote”. “Zahlreiche Wohnungen wurden bei den Angriffen der M23 auf Zivilisten beschädigt. Es handelt sich hierbei eindeutig um Kriegsverbrechen”.
Am heutigen 5. November gab die M23 “die Beendigung der Rebellion” bekannt. Man werde künftig mit friedlichen Mitteln kämpfen. Der Vormarsch der kongolesischen Armee mit Unterstützung der Blauhelme der MONUSCO führte zu schwerwiegenden Verlusten auf Seiten der Rebellen: mindestens fünf Offiziere der M23 sollen in Mbuzi getötet worden sein. (L.M.) (Fidesdienst 5/11/2013)

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