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2013-10-28

AMERIKA/MEXIKO - Hilfe für Migranten gehört zu den Prioritäten der Bischöfe von Córdoba und Huehuetenango

Córdoba - Veracruz (Fidesdienst) – Bischof Eduardo Patino Leal von Córdoba (Mexiko) und Bischof Alvaro Leonel Ramazzini Imeri von Huehuetenango (Guatemala) trafen sich am vergangenen Wochenende in Córdoba zu Gesprächen über das Thema Migration. Wie aus einer Verlautbarung hervorgeht, die dem Fidesdienst vorlegt befassten sich beide Bischöfe beim gemeinsamen Gottesdienst in der Marien-Kathedrale insbesondere mit der Achtung der Menschenwürde der Migranten. Im Anschluss an den Gottesdienst erläuterten sie die Bemühungen und Initiativen der mexikanischen Regierung zur Förderung der Beschäftigung in Gemeinden, in denen besonders viele Zuwanderer leben.
Der Bischof von Huehuetenango, der für sein Engagement zum Schutz von Migranten bekannt ist (vgl. Fidesdienst vom 23/10/2013) sprach in Cordoba über seine Erfahrung im Zusammenhang mit dem Phänomen der Migration und der Prostitution. Bischof Eduardo Patino Leal betonte auch die Bedeutung der Aufklärung der Einwohner von Cordoba über die Notwendigkeit des Respekts im Umgang mit Migranten und deren Bedürfnis nach spiritueller und materieller Hilfe.
Im Rahmen einer Konferenz forderten beide Bischöfe auch die Sicherheitskräfte zur Achtung der Rechte der Migranten auf "da sie die Sicherheit der illegalen Auswanderer und ihren Schutz garantieren sollten". Das Phänomen der Migration bleibe bestehen, so Bischof Alvaro Ramazzini so lange es Regierungen nicht geli8nge, für die Entwicklung im eigenen Land zu sorgen. (CE) (Agenzia Fides, 28/10/2013)

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