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Vaticano

2003-07-07

VATIKAN - PAPST BEIM ANGELUS-GEBET ZUR AKTUALITÄT DER BOTSCHAFT DER HL. MARIA GORETTI FÜR DIE JUGENDLICHEN: „DIE REINHEIT DES HERZENS UND DES KÖRPERS MUSS GESCHÜTZT WERDEN, DENN DIE ENTHALTSAMKEIT BEWAHRT DIE AUTHENTISCHE LIEBE“

Vatikanstadt (Fidesdienst) – Vom Fenster seines Arbeitszimmers sprach der Papst am Sonntag, den 6. Juli das Angelusgebet zusammen mit den auf dem Petersplatz versammelten Pilgern und Gläubigen. In seiner Ansprache erinnerte Papst Johannes Paul II. vor allem an den hundertsten Todestag der hl. Maria Goretti: „Was will diese zarte junge Frau, die dennoch über eine große christliche Reife verfügte, mit ihrem Leben und vor allem mit ihrem heldenhaften Tod den heutigen Jugendlichen sagen! Marietta – wie sie ihre Verwandten und Freunde nannten – erinnert die jungen Menschen des dritten Jahrtausends daran, dass das wahre Glück Mut und Opferbereitschaft erfordert und die Ablehnung jeglichen Kompromisses mit dem Bösen und die Bereitschaft mit der eigenen Person und auch mit dem Tod die Treue zu Gott und zu seinen Geboten zu bezahlen. Diese Botschaft ist auch heute noch aktuell! Heute stehen vor allem Genuss, Egoismus oder sogar amoralisches Verhalten im Namen falscher Ideale von Freiheit und Glück im Vordergrund. Es sollte deshalb klar betont werden, dass die Reinheit des Herzens und des Körpers geschützt werden muss, da die Enthaltsamkeit die authentische Liebe bewahrt“.“
Insbesondere wies der Papst auch darauf hin, dass die Reinheit des Herzens vor allem „das häufige Zwiegespräch mit Gott im Gespräch“ erforderlich mache. Dabei erinnerte er daran, dass „die zahlreichen Beschäftigungen und die raschen Rhythmen des heutigen Lebens, diese geistliche Dimension manchmal erschweren“. „Werden die Sommerferien, die für viele in diesen Tagen beginnen, nicht nur der Ablenkung und dem Vergnügen gewidmet, dann können sie eine günstige Gelegenheit dazu sein, dem inneren Leben wieder mehr Platz einzuräumen“.
Nach dem Angelus-Gebet begrüßte der Papst das Inkrafttreten der Internationalen Konvention zum Schutz der Wanderarbeiter und ihrer Familien, die von den Vereinten Nationen 1990 verabschiedet worden war und wünschten sich, dass eine „ausgedehnte Anhängerschaft unter den Staaten deren Wirkkräftigkeit stärken möge, damit durch die Anwendung solcher Maßnahmen und eine konstante internationale Zusammenarbeit das komplexe Phänomen der Migration in einem Rahmen der Legalität und der Achtung der Personen und ihrer Familien stattfinden kann“. (SL) (Fidesdienst 7/7/2003 – 31 Zeilen, 368 Worte)

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