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2013-07-12

AMERIKA/HONDURAS – "Wir sind am Ende, aber wir müssen gemeinsam versuchen diese Land wieder aufzuhelfen“ erklärt Mons. Emiliani nach der Ermordung des Journalisten

San Pedro Sula ( Fidesdienst) – “An die Journalisten erging die Aufforderung nicht die Wahrheit zu sagen; wir müssen genaue Untersuchungen anstellen, denn es ist äußerst schmerzlich was geschehen ist, und es zeigt, dass im Land das Menschenleben immer weniger geachtet wird. Hier ist ein Leben nichts wert, also kann man jeden umbringen“, erklärte der Auxiliarbischof der Diözese von St. Peter und Paul, Mons. Rómulo Emiliani, in einer an den Fidesienst gesandten Note. Darin sind die Erklärungen des Bischofs über den Mord an dem Journalisten Aníbal Barrow (s Fides 11/07/2013) wieder gegeben, dessen Körper völlig zerstückelt aufgefunden worden war. „Die Mörder sind wie kleine schauerliche Betriebe, die auf Vertrag töten; wenn eine Person einen Feind hat oder eine Auseinandersetzung mit jemandem, dann bezahlt er einfach einen Mörder um diese Person loszuwerden.Wir stehen hier vor schwersten Formen der Straflosigkeit.“
Der Bischof ist der Ansicht, dass eine Kampagne im Gange ist um die Wahrheit zu vertuschen, und „dass deshalb die Journalisten aufs Korn genommen werden. Seit mehreren Jahren sind wir Zeugen, dass Journalisten ermordet werden. In St. Peter und Paul sind wir sehr traurig über den Tod von Anibal Barrow, aber wir wissen auch, dass es weitere 7 Todesdrohungen für Journalisten gibt. Wir stehen also vor einer Verfolgungswelle gegen den lokalen Journalismus.“ „Es ist wahr- schließt der Bischof – wir sind am Ende, aber wir müssen gemeinsam versuchen unserem Land wieder aufzuhelfen.“(CE) ( Fidesdienst, 12/07/2013)

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