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2013-05-15

AFRIKA/SUDAN - Nach Angaben der Rebellen marschieren Truppen aus dem Tschad in Darfur ein

Khartum (Fidesdienst) – Nach Angaben der größten in der westsudanesischen Region Darfur aktiven Rebellenbewegung JEM (Justice and Equalitiy Movement) marschierten Soldaten aus dem Tschad über die Grenze nach Darfur vor. Die Rebellen warnten den tschadischen Präsidenten Deby Itno vor einer weiteren Einmischung in Angelegenheiten zwischen der Regierung in Khartum und den in der Region aktiven Rebellengruppen.
Der Tschad hatte bereits für eine Vereinbarung zwischen abtrünnigen Mitglieder der JEM und den sudanesischen Behörden unterstützt. Die Anführer der Dissidenten, Mohamed Bashar und Suleiman Arko wurden von Kämpfern der JEM aus dem Hinterhalt ermordet, während sie aus dem Tschad in den Sudan zurückkehrten. Die JEM soll den Anschlag noch auf tschadischem Staatsgebiet verübt haben, was die Rebellenbewegung jedoch dementiert.
Nach Angaben der JEM ist der Tschad maßgeblich an der Ermordung des eigenen Anführers Khalil Ibrahim im Dezember 2011 verantwortlich. (LM) (Fidesdienst, 15/05/2013)

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