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2013-04-20

ASIEN/KAMBODSCHA - 59% der Kinder und Jugendlichen des Landes leben und arbeiten auf der Straße

Phnom Penh (Fidesdienst) – Kambodscha gehört zu den ärmsten Ländern der Welt: rund 40% der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Viele Familien, insbesondere in ländlichen Gebieten, sehen sich gezwungen die eigenen Kinder zur verkaufen, um ihre Schulden abzuzahlen. In den Städten Neak Loeung im Südosten von Phnom Penh und Poipet im Nordwesten an der Grenze zu Thailand konzentrieren sich die Handelsgeschäfte, so dass viele Wanderarbeiter, aus den armen Regionen in diese Städte kommen, was zu deren Verarmung beiträgt. Besonders ernst ist die Lage der Kinder: rund 59% der Kinder und Jungendlichen leben und arbeiten auf der Straße, viele brechen die Schule ab, so dass nur 43% einen Abschluss besitzen. Vor allem Mädchen werden oft Opfer des Menschenhandels und der sexuellen Ausbeutung. Zur Bekämpfung des Phänomens unterstützt das katholische Hilfswerk „Manos Unidas“ Bildungsprojekte für 150 Jugendliche, an denen auch die Familien beteiligt werden sollen. (AP) (Fidesdienst, 20/04/2013)

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