ASIEN/SYRIEN - Islamistische Milizen verbreiten Angst und Schrecken im christlichen Stadtviertel von Aleppo

Dienstag, 5 Februar 2013

Aleppo (Fidesdienst) - Angst und Schrecken herrscht im christlichen Stadtviertel von Aleppo: dies geht aus einem Schreiben des evangelischen Pastors Irbrahim Nussair hervor, der berichtet, dass die islamistischen Milizen der Gruppe „Jabhat Al Nusra“ seit gestern in dem Stadtteil aktiv sind. „Wir wachten auf, weil wir hörten wie "Allah-u-Akbar“ gerufen wurde und als wir aus dem Fenster sehen, haben wir die Kämpfer der Jabhat-al-Nusra auf unsren Straßen gesehen. Sie errichteten Barrikaden in der Nähe unserer Kirchen uns Schulen und gefährden die Zivilbevölkerung“ Der Pastor berichtet auch von heftigen Gefechten zwischen den Regierungssoldanten und den Milizionären. „Wir vertrauen auf Gott, doch auch auf unsere muslimischen Brüder in Syrien, damit sie uns vor diesen Extremisten beschützen. Wir sind und bleiben ein Volk, das Dialog und Frieden wünscht und sich dafür einsetzt.“ Bereits Anfang November wurde die historische arabisch-evangelischer Kirche im Altstadtviertel Jdeideh in die Luft gesprengt (vgl. Fidesdienst vom 10/11/2013). (AP) (Fidesdienst, 05/02/2013)


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