ASIEN/PAKISTAN - Jahr des Glaubens: Christen setzen sich gemeinsam für den Aufbau einer friedlichen und solidarischen Gesellschaft ein

Freitag, 1 Februar 2013

Lahore (Fidesdienst) – Vertreter der vier offiziell in Pakistan anerkannten christlichen Kirchen (katholische Kirche, presbyterianische Kirche, Heilsarme, anglikanische Kirche) unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung, in der sie sich zur gemeinsamen Verkündigung des Reiches Gottes verpflichten. Dabei wollen sie sich auf „die Dinge konzentrieren, die uns vereinen und alles vermeiden, was uns trennt“. Wie der Koordinator des „Rates für interreligiösen Dialog“ und des „Ausschusses für ökumenische Solidarität“ in Lahore, P. Francis Nadeem (ofm Cap) betont, handelt es sich bei den Vereinbarungen um einen „Aktionsplan für die Einheit“. „Wenn wir als Christen in Pakistan stark und bedeutend sein wollen, dann müssen wir vereint bleiben. Ökumenische Solidarität unter den Christen in Pakistan tragt zum Wohlergehen, zum Fortschritt und zum Frieden im Land bei, aber sie stärkt auch die Identität unserer Gemeinschaften“, so der Franziskanerpater weiter.
Wie P. Nadeem berichtet wurde die Erklärung anlässlich der Woche des Gebets für die Einheit der Christen unterzeichnet, die vom 18. bis 25. Januar stattfand. Der Ordensmann dankt Kirchenvertretern, Priestern, Schwestern und Seminaristen für ihre Teilnahme an den verschiedenen Veranstaltungen, die aus diesem Anlass stattfanden und zur Stärkung der ökumenischen Verbindungen im Land beitragen sollten.
Der Apostolische Administrator von Lahore, Bischof Sebastian Francis Shaw (ofm) betonte, dass Solidarität und Ökumene sich nicht nur „auf eine Woche im Jahr“ beschränken dürfen, sondern „wesentlicher Bestandteil der kirchlichen Tätigkeit sind“. Dies gelte insbesondere im von Papst Benedikt XVI. ausgerufenen Jahr des Glaubens. (PA) (Fidesdienst, 01/02/2013)


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