VATIKAN - Kardinal Filoni zu den Laien in Gulu: „Ihr sollt stets gute Menschen sein und nach Aussöhnung, Heiligkeit im christlichen Leben und Frieden streben“

Donnerstag, 13 Dezember 2012

Arua (Fidesdienste) – „Ich kann nicht umhin, euch lieben Brüdern und Schwestern, meine Wertschätzung für den selbstlosen dienst auszusprechen, den ihr an Christus und der Kirche, durch eure Tätigkeit als Katechisten leistet. Ich danke euch für die karitativen Werke unter den Bedürftigen, die Bildungsprogramme für junge Menschen, das Engagement für die Aussöhnung unter Familien und Gruppen, die Betreuung von alten Menschen, die Hilfe in den Pfarreien und bei den Sonntagsgottesdienste; kurz für heure Hingabe durch die verschiedenen Formen des Apostolats und der missionarischen Tätigkeit. Ihr sollt stets gute Menschen sein und nach Aussöhnung, Heiligkeit im christlichen Leben und Frieden streben“, so der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, Kardinal Fernando Filoni, in seiner Ansprache an die Laiengläubigen in Guli (Uganda) bei einem Gottesdienst in der Kathedrale von Arua. Der Kardinal hält sich anlässlich der Hundertjahrfeiern der Diözese im Land auf (vgl. Fidesdienst vom 12/12/2012). Den Jubiläumsfeierlichkeiten der Diözese schließen sich auch andere Diözesen der Kirchenprovinz Gulu an, die vor kurzem ihr 100-jähriges Jubiläum feierten: die Erzdiözese Gulu (2011) und die Diözesen Lira (2011) und Nebbi (2010).
In seinem Gruß an die anwesenden Bischöfe und Priester dankte der Kardinal für die Einladungen zu „den Hundertjahrfeiern in diesem gesegneten Land, wo heilige Missionare, Ordensmänner und –frauen, wortwörtlich hier Leben hingegeben haben, damit diese Diözese Arua entstehen konnte… Wir dürfen nicht zulassen, dass dieses besondere Jubiläum vergeht, ohne dass wir darüber nachdenken und zu Gott beten und ihm Danken, mit Dankbarkeit gegenüber allen, die das Evangelium an diesen Ort gebracht haben. Wir sind Erben dieses großen Werkes der Evangelisierung, das heute in unseren Händen liegt.“
In seiner Predigt befasste sich Kardinal Filoni mit der Bedeutung der Adventszeit: „Zu Beginn jedes neuen Kirchenjahres, ist die Kirche aufgerufen, die Verkündigung unter allen Völkern zu erneuern und sie tut dies mit zwei Worten: „Gott kommt“…. Dabei wird weder die Vergangenheitsform (Gott ist gekommen) noch die Zukunftsform (Gott wird kommen) benutzt. Sondern vielmehr die Gegenwartsform: Gott kommt und dies bedeutet, dass die Gegenwart kontinuierlich ist, d.h., etwas das nicht endet: es ist geschehen, es geschieht jetzt, und es wird in Zukunft geschehen. Zu allen Zeiten „kommt Gott“. Wenn wir diese beiden Worte verkünden, dann kommt dies der Verkündigung Gottes gleich, der im wesentlichen „Gott, der kommt“ ist. Die Adventszeit lädt alle Gläubigen ein sich dieser Wahrheit bewusst zu werden und dementsprechend zu handeln“. (SL) (Fidesdienst, 13/12/2012)


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