AMERIKA/MEXIKO - Wachsende Gewalt in der Region Coahuila: Bischof fordert Beendigung und Gerechtigkeit

Dienstag, 11 Dezember 2012

Coahuila (Fidesdienst) – Bischof José Raul Vera Lopez von Saltillo fordert die Beendigung von Gewalt und Kriminalität in Coahuila und in ganz Mexiko. Gleichsam fordert er Präsident Enrique Pena Niet zur strikten Anwendung der Gesetze auf.
Allein am vergangenen Wochenende wurden in der Region 14 Morde begangen. Dabei kam auch ein bekannter Unternehmer ums Leben. Seit 2011 warnte die mexikanische Menschenrechtskommission, das Bundesamt für Arbeit und Bischof Vera Lopez Cruz sowie die letzten drei Gouverneur der Region immer wieder vor der Verbreitung des Drogenhandels in den Bergwerken der Region Coahuila. Wie aus Daten hervorgeht, die dem Fidesdienst vorliegen kamen in den Bergwerken der Region Coahila in den vergangenen 6 Jahren nach „offiziellen“ Angaben insgesamt 145 Menschen gewaltsam ums leben.
„Es muss einen Pakt geben“, so Bischof Vera Lopez zur lokalen Presse. „Ich möchte die neue Regierung zur Stärkung der Justiz auffordern, nachdem dies von der vergangenen Regierung vernachlässigt wurde. Grund für den derzeitigen Zustand ist auch die weit verbreitete Gewalt. Diejenigen, die für Korruption in den staatlichen Strukturen verantwortlich müssen verhaftet und vor Gericht gestellt werden, den dies führt dazu dass auch Gewalt unbestraft bleibt.“
In einer Verlautbarung, die dem Fidesdienst vorliegt, wird der Bischof mit folgenden Worten zitiert: „Der mexikanische Staat muss Verantwortung übernehmen. Coahuila kann seine Probleme nicht allein lösen, sondern nur mit Unterstützung der staatlichen Strukturen.“. „Menschen, die für die Gewalt verantwortlich sind, sollen auch wissen, dass Gott sie zur Rechenschaft ziehen wird“, so Bischof Vera Lopez abschließend. (CE) (Fidesdienst, 11/12/2012)


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