AFRIKA/NIGERIA - Erzbischof von Owerri: „Wir danken dem Herrn für das hundertjährige Jubiläum der Ankunft des Lichtes in unserer Region und beginnen das Jahr des Glaubens“

Dienstag, 6 November 2012

Abuja (Fidesdienst) – „Erstmals kamen Missionare vor rund 100 Jahren in unsere Gegend und deshalb dürfen wir heute die Ankunft des Lichtes Christi, des Lichtes der Erlösung, in unserer Region feiern“, so Erzbischof Antony John Valentine Obinna von Owerri zum Abschluss der Feiern des hundertjährigen Jubiläums der Evangelisierung in der gleichnamigen Kirchenprovinz. Den Schlussfeiern wird der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, Kardinal Fernando Filoni, vorstehen (vgl. Fidesdiesnt vom 05/11/2012).
Erzbischof Obinna betont dabei gegenüber dem Fidesdienst: „Die Missionare, die die Evangelisierung in unserer Region auf den Weg brachten, waren Mitglieder der Kongregation vom Heiligen Geist (Spiritaner) aus dem Elsass. Später kamen zur Zeit des Zweiten Weltkriegs auch irische Missionare zu uns. Sie haben reichlich ausgesät, so dass es sich bei unseren Priestern heute vorwiegend um Einheimische handelt. Der erste einheimische Priester wurde bereits 1937 geweiht und 1945 folgte der Zweite. In unserem Jubiläumsjahr durften wir 24 Priesterweihen, darunter auch Ordenspriester aus der Provinz“.
Zur aktuellen Lage sagt der Erzbischof: „Heute gibt es nur noch wenige ausländische Missionare in unserer Kirchenprovinz: es gibt einige indische Priester aus der Kongregation von der Mutter Gottes und der Kongregation vom Heiligen Kreuz und etwa ein Dutzend ausländische Ordensschwestern“. Erzbischof Obinna betont die Vitalität der Kirchenprovinz: „Mehrere unserer Priester sind in der Mission im Ausland tätig. Dieses Jahr haben wir zwei Priester nach Burkina Faso entsandt. Nicht nur die Erzdiözese Owerri, sondern auch die Suffraganbistümer entsenden Missionare in andere afrikanische Länder, darunter den Tschad, Ghana, Kongo, Gabun und Nambia aber auch nach Europa und Amerika. Am morgigen 7. November werden wir uns bei einem Treffen mit unseren Missionspriestern, die in aller Welt tätig sind, über ihre jeweiligen Erfahrungen austauschen.“
Die Zukunftsperspektiven der Kirche in Owerri schildert der Erzbischof so: „Wir wollen der Aufforderung des Papstes zur Erneuerung des Glaubens folgen. Und deshalb danken wir dem Herrn dafür, dass im Jahr unseres 100jährigen Jubiläums auch das Jahr des Glaubens beginnt. Wir wollen unseren Glauben vertiefen und das ist für uns etwas Neues, denn wir sind eine junge Kirche. Gleichsam wissen wir, dass wir in einer globalisierten Welt leben und es auch unsere Aufgabe ist, dafür zu sorgen, dass sich das Reich Christi überall verbreitet. Trotz Säkularisierung und Atheismus in unsere heutigen zeit, besitzen wir das Licht Christi, dass unseren Weg beleuchtet und uns im Kampf gegen die Last der Säkularisierung und des ethischen Relativismus hilft“, so Erzbischof Obinna abschließend. (LM) (Fidesdienst, 06/11/2012)


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