AMERIKA/KOLUMBIEN - Bischöfe bitten um Gebet: „Wir müssen den Friedensprozess unterstützen“

Freitag, 12 Oktober 2012

Bogota (Fidesdienst) – Wenige Tage nach Beginn der zweiten Verhandlungsphase bei den Friedensgesprächen zwischen der Regierung und den Rebellen in Kolumbien (vgl. Fidesdienst vom 05/10/2012) bitte die katholische Kirche in Kolumbien die Gläubigen und alle Menschen Guten Willens um das Gebet für einen positiven Verlauf der Gespräche. In einer Botschaft der Bischofskonferenz des Landes, die in allen Pfarreien verlesen werden soll, regt deren Vorsitzender, Erzbischof Ruben Salazar das Friedensgebet des heiligen Franz von Assisi nach allen Gottesdiensten an. Durch dieses Gebet, „ebnet sich eine fruchtbarer Weg der Spiritualität, der zur Aussöhnung in den Familien und in den Gemeinden und im ganzen Land beitragen wird.“
Die Bischöfe erinnern daran, dass die zweite Runde der Friedensverhandlungen, mit denen ein bewaffneter Konflikt beendet werden soll, der seit 50 Jahren anhält, am 16. Oktober in Oslo (Norwegen) beginnt. Trotz aller Schwierigkeiten, die dabei entstehen können, so die Bischöfe „müssen wir den Friedensprozess im Land unterstützen… Wir müssen gemeinsam Skepsis und Verzweiflung überwinden. Als Jünger Christi, des Friedensfürsten, sind wir berufen, unseren Beitrag zur Suche nach Wahrheit, Gerechtigkeit, Vergebung und Aussöhnung zu leisten, indem wir den Friedensprozess, der nun beginnt, entschlossen begleiten“. (CE) (Fidesdienst, 12/10/2012)


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