AMERIKA/BOLIVIEN - Bergwerkskrise in Colquiri: Katholische Kirche fordert „Gewaltlosigkeit und Dialog“

Dienstag, 9 Oktober 2012

Colquiri (Fidesdienst) – In seiner Sonntagspredigt bedauerte der Koadjutor von Santa Cruz de la Sierra, Sergio Gualberti, am 7. Oktober die Zusammenstösse zwischen Bergwerksarbeitern in der Region Colquiri, bei denen 23 Menschen verletzt wurden. „Wir sind für zwischenmenschliche Beziehungen geschaffen und sollten miteinander sprechen und uns nicht streiten. Dabei dürfen wir uns nicht unsere eigenen Interessen und unseren Egoismus in den Vordergrund stellen“, so der Bischofskoadjutor.
Zu den Zusammenstößen zwischen Bergleuten war es am 6. Oktober in Colquiri gekommen. Insgesamt 350 Polizisten wurden in die Region entsandt. Bei einer Pressekonferenz hatte auch der bolivische Präsident die beiden Gruppen zu Gewaltlosigkeit aufgerufen.
Der Bischofskoadjutor bat die Bergleute und alle Gläubigen um ihr Gebet und forderte alle auf, „auf Gewalt zu verzichten und den aufrichtigen Dialog zu suchen und sich ohne eigene Interessen um die Lösung des Konflikts zu bemühen.“ (CE) (Fidesdienst, 09/10/2012)


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