ASIEN/HONGKONG - Diözese Hongkong betet für die Opfer der Schiffskollision und leistet moralischen und psychologischen Beistand unter den Überlebenden

Freitag, 5 Oktober 2012

Hongkong (Fidesdienst) – Am Abend des 3. Oktober feierte Bischof John Tong Hon von Hongkong in der Kathedrale der Diözese einen Trauergottesdienst für die 38 Opfer der Kollision zwischen zwei Schiffen, zu der es am Abend des 1. Oktober gekommen war. In seiner Predigt bat der Kardinal um das göttliche Erbarmen für die Opfer und deren Angehörige und Kraft für die Helfer. Ein Schiff mit 130 Passagieren, alles Angestellte der Stromwerke von Hongkong und deren Angehörige, war am 1. Oktober auf dem Weg zur Insel Lamma von wo aus man das Feierwerk anlässlich des chinesischen Nationalfeiertags anschauen wollte, als gegen 20.30 Uhr eine Fähre, die von Lamma nach Kowloon fuhr, kollidierte. Bei dem Schiffsunglück kamen insgesamt 38 Menschen ums Leben und rund einhundert weitere wurden verletzt. Wie das in chinesischer Sprache erscheinende Mitteilungsblatt Kong Ko Bao berichtet, stellt die Diözese menschliche und spirituelle Ressourcen für die Unglücksopfer zur Verfügung. Am offiziellen Tag der Trauer der Stadt Hongkong fanden am 4. Oktober Gottesdienste in allen 50 Pfarreien des Landes statt. Auch am kommenden Sonntag, den 7. Oktober sollen die Gläubigen für die Opfer und die baldige Genesung der Überlebenden beten. Die Caritaszentrale richtete zwei Telefonleitungen ein, die Bürgern und insbesondere Betroffenen rund um die Uhr moralische und psychologische Hilfe anbieten. (NZ) (Fidesdienst, 05/10/2012)


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