AMERIKA/BRASILIEN - Xavante-Indianer kämpfen um die ursprünglich bewohnten Gebiete

Montag, 25 Juni 2012

Maraiwatsede (Fidesdienst) – In Maraiwatsede im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso kämpfen die Xavante-Indianer um ihren Grundbesitz. Obschon die brasilianische Regierung 1998 durch Fundacion Nacional del Indio (FUNAI) Maraiwatsede mit rund 165.241 Hektar Land zum Eigentum der Indios erklärte, kam es in den darauf folgenden Jahren zu einer illegalen Invasion in der Region, die verhinderte, dass die Indios in Land in Anspruch nehmen konnten. Erst 2004 wurde der Grundbesitz rechtlich anerkannt, doch auch heute noch beanspruchen Viehzüchter und Farmer weite teile der Region und drohen den Indios mit Gewalt und Unterdrückung. Nach 40jährigem Exil bot sich den Indianern ein schreckliches Panorama: rund 90% des Amazonaswaldes wurden zerstört und in großen Teile der Region wurden durch Rodungen Fauna und Flora zerstört. (25/06/2012)


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