AMERIKA/MEXIKO - Bischofskonferenz: „Ein wirklich säkularer Staat muss die Kultfreiheit der Bürger respektieren“

Freitag, 22 Juni 2012

Mexiko City (Fidesdienst) – Die mexikanischen Bischöfe äußern sich in einer gemeinsamen Verlautbarung zur Änderung des Artikels 24 der mexikanischen Verfassung, die derzeit den Parlamenten der verschiedenen Bundesstaaten zur Debatte vorliegt, und fordert insbesondere die Katholiken des Landes zum Einsatz für den Schutz der Religionsfreiheit auf.
In ihrer Verlautbarung wendet sich die Mexikanische Bischofskonferenz (CEM) auch direkt an die Gesetzgeber und erinnert daran, dass „die Religionsfreiheit in allen Verfassungen der lateinamerikanischen und europäischen Länder garantiert ist. Obschon Mexiko eine Ausnahme ist, wird dieser Recht früher oder später von der Verfassung des Landes anerkannt werden“. In diesem Sinne wäre eine entsprechende Verfassungsänderung „kein Privileg“, so die Bischöfe. Denn „ein wirklich Säkularer Staat muss die Kultfreiheit der Bürger respektieren, die sich im Zeichen derselben religiösen Überzeugung versammeln… und damit den verschiedenen Glaubensgemeinschaften ein soziales Zusammenleben ermöglichen.“ (CE) (Fidesdienst, 22/06/2012)


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