AFRIKA/MALI - Weitere schwere Menschenrechtsverstöße im Norden des Landes

Mittwoch, 6 Juni 2012

Bamako (Fidesdienst) – Die einheimische Menschenrechtsorganisation AMDH mit Sitz in Mali beklagt schwer Menschenrechtsverstöße im Norden des Afrikanischen Landes, der von Unabhängigkeitskämpfern und islamischen bewaffneten Gruppen kontrolliert wird. Wie AMDH mitteilt kommt es zu Vergewaltigungen, Rekrutierung von Kindersoldaten und Plünderungen durch Mitglieder der Befreiungsbewegung für den Azawad (MNLA). Bei Ausschreitungen wurden Hotels, Restaurants, Bars und Kirchen verwüstet. Im April hatte die MNLA die Gründung der „Republik Azawad“ angekündigt. Die rund 850qkm große Region umfasst drei wichtige Städte des Landes: Tumbuktu, Gao und Gidal. Auch Amnesty International hatte vor Kurzem darauf hingewiesen, dass es im Zusammenhang mit den jüngsten Entwicklungen in Mali zu willkürlichen Hinrichtungen und sexuellem Missbrauch kommt. (AP) (Fidesdienst, 06/06/2012)


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