AMERIKA/USA - Bischöfe beraten über die Situation in Mittelamerika: Migration und Auswirkungen auf die Pastoralarbeit stehen im Mittelpunkt

Donnerstag, 24 Mai 2012

Washington (Fidesdienst) – Die Delegierten der Bischofskonferenzen der Vereinigten Staaten, Mexiko und der Mittelamerikanischen Länder werden sich vom 28. bis 30. Mai in der Dominikanischen Republik treffen, um über die Auswirkungen der illegalen Einwanderung in der Region zu beraten: dies geht aus einer Mitteilung der US-amerikanischen Bischofskonferenz hervor, die dem Fidesdienst vorliegt. Insbesondere will man gemeinsam „positive Handlungsrichtlinien zu Migrationsfragen erörtern“. Dabei werden die Bischöfe auch die „Auswirkungen der Migrationsfragen auf die Pastoralarbeit der Kirche“ analysieren.
Die US-amerikanische Bischofskonferenz ist vertreten durch den Vorsitzenden der bischöflichen Migrationskommission Bischof José H. Gomez von Los Angeles, den Bischof Anthony B. Taylor von Little Rock, Arkansas, begleitet. Ihre Teilnahme zugesagt haben neben den Bischöfen der Dominikanischen Republik auch Erzbischof Rafael Romo Muñoz von Tijuana (Mexiko), Bischof Alvaro Ramazzini (Guatemala), Bischof Gregorio Rosa Chavez (El Salvador), Bischof Arturo Gonzalez (Kuba), Bischof Yves Pean (Haiti), Bischof Pedro Hernandez (Panama), Bischof Jose Grullon (Dominikanische Republik), Bischof Angel San Casimiro (Costa Rica), Eruzbischof Pablo Varela (Panama) und die Bischöfe Vescovi Maurus Muldoon und Juan José Pineda (Honduras).
Wie aus Statistiken hervorgeht, die dem Fidesdienst vorliegen, gehört vor allem auch die Gewalt gegen Migranten in Mittelamerika ein großes Problem: allein in Mexiko (vgl. Fidesdiesnt vom 20/04/2012) wurden in den vergangenen vier Jahren rund 80.000 Migrantenvon kriminellen Banden verschleppt und ermordet (CE) (Fidesdienst, 24/05/2012)


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