ASIEN/INDIEN - Orissa: Hindu und Christenverfolger bekehrt sich zum christlichen Glauben und verkündet das Evangelium

Samstag, 12 Mai 2012

Bhubaneswar (Fidesdienst) – Seine Geschichte erinnert an die Geschichte des heiligen Apostels Paulus: Niladri Kanhar aus Orissa, der dafür bekannt war, dass er für Christenverfolgung und Morde an Christen verantwortlich war, bekehrte sich zum Christentum und will nun als aktiver Zeuge und Verkünder des Evangeliums zum Wachstum der christlichen Glaubensgemeinschaft beitragen. Wie Beoachter aus christlichen Kreisen in Orissa dem Fidesdienst mitteilten, bekehrte sich Nilandri Kanhar nach der Genesung seiner ältesten Tochter zum christlichen Glauben. Sie war von Ärzten und Heilern bereits totgesagt worden. Der Pastor der christlichen Gemeinde, Pabitra Kata, betete für die Genesung des Mädchens „im namen Jesu“. Von diesem Moment an wandte sich die ganze Familie dem christlichen Glauben zu. Nun wurde der ehemalige Hindu von den Einwohner seines Dorfes mit Verfolgung bedroht und misshandelt, doch Kanhar ließ sich davon nicht beeindrucken. Vielmehr begann er das Evangelium Christi aktiv zu verkünden, was dazu führte, dass er zusammen mit dem Pastor wegen „Zwangsbekehrung“ inhaftiert wurde. Beide befinden sich immer noch in Haft. „Die Verkündigung des Christentums führt in einigen Gegenden des Staates Orissa, in denen es radikale hinduistische Gruppen gibt, oft zur Verfolgung und Gewalt“, so ein Beobachter zum Fidesdienst. In dem indischen Staat kommt es immer wieder zu antichristlicher Gewalt: im Jahr 2008 wurden Christen im Distrikt Kandhamal Opfer verschiedener Massaker. (PA) (Fidesdienst, 12/05/2012)


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