OZEANIEN/PAPUA NEUGUINEA - Jugendliche bereiten sich auf die Teilnahme am „Weltjugendtag“ in Brasilien vor

Samstag, 28 April 2012

Port Moresby (Fidesdienst) – Die Jugendlichen in Papua Neuguinea blicken mit großer Begeisterung auf den nächsten Weltjungendtag, der 2013 in Rio de Janeiro (Brasilien) stattfinden wird. „Vieles hängt von den Jugendlichen selbst ab, davon wie sie sich während der verbleibenden Zeit auf das kirchliche Großereignis vorbereiten“, so Pfarrer Shanthi Puthussery vom bischöflichen Büro für Jugendpastoral, zum Fidesdienst.
Die Begeisterung der Jugendlichen aus Papua Neuguinea „entstand vor allem beim Weltjungentag in Sydney im Jahr 2008“. „Einige waren auch in Madrid in Spanien im Jahr 2011. Für viele Teilnehmer war dies eine sehr wichtige Erfahrung auf ihrem persönlichen Glaubensweg“, so der Jugendbeauftragte. Doch „es gab auch Schwächen: einige Diözesen hatten ihre Jugendlichen nicht sorgfältig ausgewählt und vorbereitet“. Deshalb sei es heute wichtig, „dass Wert auf die Glaubensieldung und die spirituelle Vorbereitung gelegt wird und dass man motivierte und engagierte Jugendliche aussucht. Der Weltjugendtag ist eine Wallfahrt des Glaubens und für diejenigen, die bereits aktiv am Leben der Ortskirche beteiligen und sich auf einem Weg des persönlichen geistlichen Wachstums befinden.“
Aus diesem Grund verteilte das Büro für Jugendpastoral auch Broschüren in den Diözesen mit dem Titel „Doing by learnig – Learning by doing“. Dadurch, so Pfarrer Shanthi Puthussery, sollen junge Menschen zur Bibellektüre und insbesondere des Matthäus-Evangeliums angeregt werden und eine Einführung in die Eucharistie erhalten. Schließlich sollen sie sich auch mit der Geschichte ihrer Pfarrei seit der Zeit der ersten Missionare befassen“. Eine weitere Broschüre befasst sich mit der „Weitergabe des Glaubens“ und den Hindernissen bei der Verkündigung des christlichen Glaubens von einer Generation an die andere: „Dieser Text war eigentlich für das Laienapostolat bestimmt, eignet sich aber auch bestens für die Jugendlichen“ (PA) (Fidesdienst, 28/04/2012)


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