AFRIKA/SOMALIA - Weitere Attentate und Gefechte im Süden des Landes: kenianische und äthiopische Truppen beteiligt

Mittwoch, 21 März 2012

Mogadischu (Fidesdienst) – In Somalia kommt es zu weiteren Attentaten und Gefechten. Eine Autobombe explodierte heute Morgen im Zentrum der Hauptstadt Mogadischu in der Nähe des Präsidentenpalastes, wobei ein Passant verletzt wurde. In derselben Gegend waren bei Gefechten fünf Zivilisten ums Leben gekommen.
Kurz vor dem heutigen Attentat hatte ein Sprecher der Sahbaab-Milizen die Einwohner dazu aufgefordert, sich von den Regierungsgebäuden und den Einrichtungen der AMISOM (Mission der Afrikanischen Union in Somalia) fern zu halten.
Gleichzeitig bekämpfen sich im Süden des Landes die Shabaab-Milizen und kenianische Soldaten. Wie der Radiosender „Radio Shabelle“ berichtet, griffen drei Flugzeuge der kenianischen Luftwaffe am 20. März Ausbildungscamps der Shabaab in der Umgebung von Diif in der Region Juba an.
In Baidoa, 250 Kilometer von Mogadischu entfernt, kam es unterdessen zu heftigen Gefechten zwischen den äthiopischen Truppen und Soldaten der somalischen Übergangsregierung mit den Shabaab-Milizen-
Truppen aus Kenia sollen offiziell nach Entführern westlicher Touristen suchen, die von einer somalischen Bande auf kenianischem Staatsgebiet verschleppt wurden, darunter auch die in den vergangenen Stunden vermutlich nach einer Lösegeldzahlung freigelassene britische Staatsbürgerin Judith Tebbutt. (LM) (Fidesdienst, 21/03/2012)


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