EUROPA/ITALIEN - Am 24. März findet der XX. Tag des Gebets und des Fastens für Missionare, die als Märtyrer starben, statt

Mittwoch, 21 März 2012

Rom (Fidesdienst) - Am 24. März findet der XX. Tag des Gebets und des Fastens für Missionare, die als Märtyrer starben, statt. Die Initiative entstand 1993 auf Wunsch der Jugendmissionsbewegung der Päpstlichen Missionswerke in Italien. Das Datum erinnert an den Mord an Erzbischof Oscar A. Romero von San Salvador (24. März 1980) und soll durch das Gebet und das Fasten an die Missionare erinnern, die in aller Welt ermordet wurden. Inzwischen hat sich die Aktion über Italien hinaus ausgedehnt und viele Diözesen, Jugend- und Missionsgruppen in aller Welt widmen den Missionaren und allen, die ihr Blut für das Evangelium vergossen haben, zahlreiche Initiativen.
Das diesjährige Thema laautet: „Lieben bis zum Ende“: dabei geht es nicht „um das erzwungene Happy End, das die Gewalt und die Tragik eines auf dramatische Weise beendeten Lebens auslöscht, sondern ganz einfach sollen die letzten Augenblicke derer beschrieben werden, die nach dem Vorbild des Meisters das Lben hingeben und ihren Peinigern vergeben“, so Pfarrer Gianni Cesena, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Italien bei der Präsentation der Arbeitshilfen zur Aktion.
Neben den vielen Gesten und Zeichen, die in den Kirchen, Pfarreien und Familien und unter Erwachsenen, Jungendlichen und Kranken an das Opfer der Missionare erinnern und neue Missionsberufe wecken sollen umfasst die Initiative dieses Jahr auch eine Spendenaktion, für die Einwohner der Bergregionen in Papua Neuguinea (bis zu 4.000 Meter über dem Meeresspiegel). Viele Mütter und ihre Kinder sind dort HIV-positiv oder an Aids erkrankt. Papua Neuguinea gehört im Pazifikraum zu den Ländern mit dem höchsten Anteil an HIV-Infizierten. Bereits im vergangenen Jahr entstanden dort im Tal die ersten Zentren für Diagnose und Behandlung, doch es sind weitere solcher Einrichtungen notwendig, da die Dörfer in den Wäldern und auf den Hochebenen mehrere Tagesmärsche weit entfernt liegen. (SL) (Fidesdienst, 21/03/2012)


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