EUROPA/SPANIEN - Afrikanisches und lateinamerikanisches Kunsthandwerk zur Unterstützung von Frauen in Indien

Freitag, 16 März 2012

Santander (Fidesdienst) – Das katholische Hilfswerk „Manos Unidas“ mit Sitz in Spanien veranstaltet seit 28 Jahren einen „Solidaritäts-Bazar“. Dabei sind die Erträge für Entwicklungsprojekte in den Ländern der Dritten Welt bestimmt. Dieses Jahr sollen die Spenden für Frauen im indischen Unionsstaat Rajasthan zur Verfügung gestellt werden. Verkauft werden Kleider und Kunsthandwerk aus Afrika und Lateinamerika und so genannte Fair-Trade-Produkte. Im Rahmen der unterstützten Entwicklungsprogramme im Bereich der Gesundheits- und Bildungsförderung sollen insgesamt über 10.000 Frauen und Mädchen unterstützt werden. Die Kongregation der Prabhudasi Sisters of Ajmer, mit der die spanische Hilfsorganisation in Indien zusammenarbeitet, ist seit 1906 in der Region tätig und engagiert sich dort im Bereich der Armutsbekämpfung. Insgesamt sollen 1.800 Personen direkte Hilfe erhalten, während 9.000 Personen indirekt von den mit den Spenden aus Spanien finanzierten Projekten profitieren.
Im vergangenen Jahr wurden die Erträge des Solidaritäüts-Bazars für Programme zur Bekämpfung von Aids und Armut in der sambischen Hauptstadt Lusaka zur Verfügung gestellt, wo „Manos Unidas“ mit der polnischen Kongregation der Schwestern von der Heiligen Familien zusammenarbeitet, die seit 1970 im Land aktiv ist. (AP) (Fidesdienst, 16/03/2012)


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