AMERIKA/HONDURAS - Caritas-Kampagne zur Gewaltbekämpfung fordert Achtung der Würde und der Menschenrechte

Montag, 12 März 2012

Tegucigalpa (Fidesdienst) – Eine landesweite Caritas-Campagne soll in Honduras christliche Werte wie Achtung der menschlichen Würde und der Menschenrechte, Toleranz, Solidarität und Gemeinwohl wieder in den Mittelpunkt stellen. Dabei soll auch auf das Leid, die Not und die Ängste der Mitmenschen hingewiesen werden, insbesondere unter Armen und besonders von Gewalt bedrohten Bevölkerungsgruppen.
Die Kampagne wurde offiziell am 3. Februar eröffnet und soll in Gruppen, Gemeinschaften, Pfarreien und Diözesen ein Klima der Achtung gegenüber dem Leben entstehen lassen. Immer wieder kommt es in ganz Honduras zu Gewalt, was sich oft auch auf das persönliche, familiäre, gemeinschaftliche und soziale Leben auswirkt. Zudem beeinträchtigt die weit verbreitete Gewalt die Wirtschaft, da sie das soziale Gewebe beschädigt und Angst, Wutgefühle und den Wunsch nach Selbstjustiz wachsen lässt und den Menschen die Zuversicht nimmt.
„Während der Fastenzeit, in der wir berufen sind Christus zu folgen und sein tiefes Mitgefühl für das Leid der Menschen und die Nähe zu den Armen und Ausgegrenzten nachzuahmen müssen wir uns auch dafür engagieren, dass in unserem Lebensumfeld ein Wandel stattfindet“, heißt es in einem von einer katholischen Wochenzeitschrift in Honduras veröffentlichten Artikel zur Kampagne, „Wir wollen mit Gesten, Verhaltensweisen und kleinen Gebärden beginnen. Christen wissen, das Gewalt zu weiterer Gewalt führt und deshalb ist es wichtig, dass wir lernen, unsere Mitmenschen als Kinder Gottes und nicht als Feinde zu betrachten.“ (CE) (Fidesdienst, 12/03/2012)


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