AMERIKA/ECUADOR - 25 Jahre nach dem gewaltsamen Tod von Bischof Alejandro Labaka und Schwester Ines Arango erinnert ein Blog an die ermordeten Missionare

Donnerstag, 9 Februar 2012

Aguarico (Fidesdienst) - Am 21. Juli 1987 wurden der Bischof des Apostolischen Vikariats Aguarico, Alejandro Labaka, und Schwester Ines Arango, die beide als Missionare im Amazonasgebiet in Ecuador tätig waren, von Huaorani-Indianern mit Speeren ermordet. Der Bischof hatte sich gegenüber internationalen Erdölunternehmen für die Rechte der Ureinwohner eingesetzt. Paradoxerweise wurde er schließlich von den Indios selbst ermordet, die in ständiger Furcht vor der eigenen Ausrottung lebten. 25 Jahre nach dem gewaltsamen Tod soll nun ein Blog an das mutige Engagement der beiden Missionare erinnern.
Über den Lebenslauf von Bischof Labaka heißt es dort: „Das was für ihn den größten Wert hatte, waren die Worte von Papst Paul VI. im November 1965, der seine Arbeit unter den Huaroani-Indianern mit einem Lächeln und den Worten „Nur Mut, weiter so!“ gewürdigt haben soll... Für den Bischof stand das Überleben der Indios stets im Vordergrund und in diesem Sinne kann man ihn als Märtyrer im Zeichen des Erhalts der Kultur dieses Volkes bezeichnen. Damals erschien es fast Unmöglich, doch sein Tod, seine Worte und sein Engagement haben den Weg geebnet…“ (CE) (Fidesdiesnt, 09/02/2012)
Blog zum 25. Todestag von Bischof Labaka


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