AMERIKA/DOMINIKANISCHE REPUBLIK - Junge Bürger des Landes klagen über Korruption und fordern „ein neues politisches Bewusstsein“

Donnerstag, 2 Februar 2012

Santo Domingo (Fidesdienst) – In der Dominikanischen Republik fordern junge Menschen die Behörden und Führungskräfte auf, die Entwicklung des Landes unter politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten voranzubringen. Anlass war der Zweite Jungendkongress zum Thema „Für ein neues politisches Bewusstsein“, der am 30. und 31. Januar in der Dominikanischen Republik stattfand und an dem Jugendliche aus allen Regionen des Landes teilnahmen. Die Veranstaltung wurde von der „Red Nacional de Accion Juvenil“ organisiert. Wie der Nachrichtendienst „Adital“ berichtet, beklagen die Jugendlichen „Schweigen, Straffreiheit und Mittäterschaft“ in den Reihen der Regierenden und Behörden im Hinblick auf die weit verbreiteten Korruption im öffentlichen und privaten Sektor. Dies beeinträchtige die soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Landes.
Gleichsam bedauern die Jugendlichen die mangelnde Beteiligung der Bürger an den Handlungen der Regierung. Im Rahmen der Veranstaltung erinnerten die Teilnehmer auch an die Notwendigkeit der Achtung der Rechte von Frauen. Dabei lehnten sie jede Art von gegen sie gerichteter Gewalt und Unterdrückung ab. Gleichsam verurteilten die Teilnehmer Unsicherheit, Umweltverschmutzung und Plünderung öffentlicher Güter.
Der Jugendminister hatte am Tag der Jugend, der am 31. Januar begangen wurde, insgesamt 16 Jugendliche mit dem Preis der Jugend ausgezeichnet, die damit für ihre besondere Verdienste in verschiedenen Sektoren, darunter Friedensarbeit, Umweltschutz, Gesundheit, Menschenrechte, soziale und kulturelle Entwicklung, religiöse und politische Führungsaufgaben und Dienst an der Gemeinschaft geehrt wurden. (SL) (Fidesdienst, 02/02/2012)


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