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Africa

2011-12-09

AFRIKA/SIERRA LEONE - Kirche in Makeni nach dem neuen Heiligen Guido Maria Conforti benannt

Makeni (Fidesdienst) – Eine Delegation aus der Diözese Parma, die vor kurzem die Heiligsprechung ihres ehemaligen Bischofs Guido Maria Conforti feiern durfte, der das Bistum 25 Jahre lang leitete, wird in Makeni (Sierra Leone) an der Einweihung einer vor kurzem fertig gestellten Kirche teilnehmen, die nach dem heiligen Guido Maria Conforti benannt werden soll. Am Sonntag der Weltmission 2011 hatte Papst Benedikt XVI. am vergangenen 23. November den ehemaligen Bischof von Ravenna und Parma und Gründer der Kongregation der Missionare vom heiligen Franz Xaver, Guido Maria Conforti (1865-1931), heilig gesprochen.
Die Xaverianer Missionare sind seit dem 8. Juli 1950 in dem westafrikanischen Land präsent. Vor rund 50 Jahren nahm P. Augusto F. Azzolini, ebenfalls ein Xaverianer Missionar, im Jahr 1962 die Leitung der Diözese als erster Bischof der neu gegründeten Diözese Makeni. Er wurde von Papst Johannes XXIII. in dieses Amt ernannt, das er in einem Land ausüben sollte, das vorwiegen von Temne und Limba bewohnt war, die die Botschaft des Evangeliums zuvor nie gehört hatten.
Wenige Tage nach der Heiligsprechung von Guido M. Conforti wollen die Gläubigen in Sierra Leone den Mitgliedern der Xaverianer Missionare und ihrem Gründer für das Geschenk des Glaubens danken. Die ersten Missionare, die in der Gegend tätig waren, kamen aus der Stadt Parma und Umgebung, darunter: A.F. Azzolini aus Roccabianca (Parma, Diözese Parma), C. Oiviani aus Cicignara di Viadana (Mantova, Diözese Cremona), S. P. Calza aus Croce S. Spirito (Piacenza, Diözese Fidenza), A. Stefano aus Fontanalucia di Frassinoro (Modena, Diözese Reggio Emilia).
Die Kirche in Afrika – der Papst Benedikt XVI. vor kurzem das Apostolische Schreiben „Africae Munus“ überreichte – möge nach dem Vorbild des heiligen Guido Maria Conforti einen missionarischen Geist entwickeln und das eigene Land mit dem Reichtum des von vielen Missionaren erhaltenen Glaubens bereichern, die oft ihr ganzes irdisches Leben damit verbracht haben, das Licht des Evangeliums an die Menschen in Afrika weiterzugeben. (P. Gerardo Caglioni, sx) (Fidesdienst, 09/12/2011)

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