AFRIKA/MOSAMBIK - Wohnungen und Friedhöfe verwüstet, Straßen überflutet: Gesundheitsprobleme befürchtet

Donnerstag, 10 Februar 2011

Chimoio (Fidesdienst) – Fünf der insgesamt 23 Verwaltungsbezirke der Provinz Manica im Zentrum von Mosambik, sind von heftigen Regenfällen betroffen. Wie aus jüngsten Informationen hervorgeht, die dem Fidesdienst vorliegen, wurden rund 80 Wohnungen zerstört, die Hälfte der Straßen sind überflutet oder nicht mehr befahrbar. Die meisten beschädigten Wohnungen befanden sich in feuchten und grünen Gegenden, die am meisten unter den heftigen Regenfällen leiden. In den vergangenen Monaten wurden im ganzen südlichen Afrika von Angola bis Madagaskar Regenmengen registriert, die über den Durchschnittswerten liegen. Es entstanden Schäden in Hohe von Millionen Dollar. Hunderte Menschen starben.
Die Regenzeit beginnt in Mosambik im Oktober und dauert bis März. Im Jahr 2000 kam es zu Überschwemmungen in weiten Teilen des Landes und in den Provinzen in der Landesmitte starben 700 Menschen an den Folgen der Flutkatastrophe. Dabei wurden auch weite Teile des Ackerlandes zerstört, was zu einer Lebensmittelknappheit führte. Von den diesjährigen Überschwemmungen sollen rund 1,3 Millionen Menschen betroffen sein. Das Hochwasser überflutete auch den Friedhof in Mudzingaze, einem Armenviertel am Stadtrand von Chimoio. Es wird befürchtet, dass dies zu Problemen für die Gesundheit der Einwohner führen könnte. Die Menschen holen ihr Trinkwasser aus traditionellen Brunnenanlagen, die verseucht sein könnten. In Chimoio und Umgebung gibt es rund 11 Friedhöfe, von denen mehrere von den Überschwemmungen betroffen sind. (AP) (Fidesdienst, 10/02/2011)


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