OZEANIEN/PAPUA NEUGUINEA - „Radio St. Gabriel“ nimmt seine Tätigkeit als authentische Stimme der Kirche wieder auf

Samstag, 18 Dezember 2010

Vanimo (Fidesdienst) – Die Radiosender der Diözesen verbreiten die authentische Stimme der katholischen Kirche in Papua Neuguinea. Dies betonen die Bischöfe des Landes in einer Verlautbarung, die dem Fidesdienst vorliegt, in der sie betonten, dass die Tätigkeit der Radiosender „ausgebaut werden soll, damit die Stimme der Kirche bis in die tiefsten Winkel der Wälder gelangt“.
Unterdessen nahm bereits der katholische Sender „Radio St. Gabriel“ in der Diözese Vanimo die eigene Tätigkeit wieder auf. Die Sendungen sollen nicht nur in Vanimo, sondern auch in den entlegenen Dörfern zu hören sein. Dazu brachten die Priester der Diözese eine Kampagne auf den Weg, in deren Rahmen empfangsstarke Radiogeräte für Katechisten und Pastoralbeauftragten in den entlegenen Gebieten der Diözese verschenkt werden sollen.
Der vorsitzend der Bischofskonferenz, Erzbischof Francesco Banfilo (sdb) ist unterdessen oft in „Radio Maria“ zu hören, das im ganzen Land empfangen wird.
Auch Bischof Odo von Aitape spricht über den Radiosender seiner Diözese zu seinen Gläubigen: damit nahm er unter anderem auch Stellung zu einem Gesetzentwurf, der die Prostitution legalisieren soll. In diesem Zusammenhang hatten im Rahmen einer Kundgebung in Vanimo in den ergangenen Tagen verschiedene Kirchenvertreter und Politiker ihre unmissverständliche Ablehnung geäußert. Das Gesetz widerspreche der Menschenwürde und der Kultur Papuas, so die Teilnehmer der Kundgebung, die gleichsam zum Schutz der Würde der Frau aufriefen. (PA) (Fidesdienst, 18/12/2010)


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