ASIEN/TURKMENISTAN - Oberer der Mission sui iuris: „Religionsfreiheit ist Kern und Grundlage des Friedens“

Donnerstag, 15 Juli 2010

Asgabat (Fidesdienst) – Das von Papst Benedikt XVI. für den Weltfriedenstag 2011 ausgewählte Thema lautet „Religionsfreiheit, der Weg zum Frieden“. „Dieses Thema ist für uns heute äußert aktuell und von großer Bedeutung, wenn wir bedenken, an wie vielen Orten in aller Welt gegen die Religionsfreiheit verstoßen oder diese eingeschränkt wird. Wir freuen uns über das besondere Augenmerk des Papstes für dieses Thema. In Turkmenistan vertrauen wir darauf, dass wir bei unserer Mission weitere Fortschritte machen werden und dass das Land zunehmend für die Religionsfreiheit offen sein wird“, so der Obere der Missio sui iuris in Turkmenistan, P. Andrzej Madej (omi), im Gespräch mit dem Fidesdienst.
„Die Achtung des Menschen besteht vor allem in der Achtung seines Gewissens und der persönlichen Entscheidungen auf geistlicher Ebene. Der Kern der Menschenwürde ist die Gewissensfreiheit und damit auch die Religionsfreiheit. Wenn wir diese Würde achten, dann befinden wir uns auf dem Weg zum Frieden“, so der P. Madej zum Fidesdienst.
„Wo es Verstöße gibt und das individuelle Gewissen unter Druck gesetzt wird, wo die Gewissensfreiheit und die Religionsfreiheit eingeschränkt werden, ist dies die schlimmste Gewalt, die einem Menschen widerfahren kann und Ursache von Konflikten und Kriegen“, so der Ordensmann weiter.
„Religionsfreiheit ist der Kern des Friedens und der Geschwisterlichkeit unter den Menschen. Die Botschaft des Papstes sagt uns, dass der Respekt gegenüber dem persönlichen Gewissen eine solide Grundlage für den Frieden ist“, so P. Madej abschließend. (PA) (Fidesdienst, 15/07/2010)


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