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Asia

2004-09-02

VATIKAN - Am 5. September beginn ein Studienseminar für 118 vor kurzem ernannte Bischöfe aus Ländern, die der Kongregation für die Evangelisierung der Völker unterstehen

Vatikanstadt (Fidesdienst) - Am 5. September beginnt eine Studienseminar für 118 Bischöfe aus Missionsländern in Afrika, Asien, Amerika und Ozeanien. Das Seminar an dem Bischöfe aus französisch-, spanisch- und portugiesischsprachigen Ländern teilnehmen, wird von der Kongregation für die Evangelisierung der Völker veranstaltet und ist für Bischöfe gedacht, die in den vergangenen Jahren neu in dieses Amt ernannt wurden. Im vergangenen Jahr nahmen an einer ähnlichen Veranstaltung insgesamt 169 Bischöfe aus englischsprachigen Ländern teil.
Das Studienseminar, das bis zum 18. September dauern wird, findet in den Räumlichkeiten des Päpstlichen Apostel-Paulus-Kollegs in Rom statt. Die Arbeiten werden von Kardinal Crescenzio Sepe, Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker eröffnet werden, der in seiner Ansprache den Ursprung, die Entwicklung und die Kompetenzen des Missionsdikasterium und die Missionstätigkeit der Kirche erläutern wird. Der Sekretär der Kongregation, Erzbischof Robert Sarah, wird sich sodann in seinem Beitrag mit den Universitäten und Kollegs befassen, die der Kongregation unterstehen, und der Generalsekretär der Päpstlichen Missionsunion und des Päpstlichen Werkes für die Glaubensverbreitung, Pater Fernando Galbiati, PIME, wird Strukturen und Kompetenzen der Päpstlichen Missionswerke vorstellen.
Auf dem Programm stehen pro Tag jeweils zwei Vorträge und eine darauf folgende Diskussion mit den Rednern und am Nachmittag die Arbeit in Gruppen. Unter anderen wurden folgende Redner eingeladen: die Kardinäle Castrillon Hoyos, Lopez Trujillo, Pompedda, Ratzinger, Nicoria, Mejia, Scola, Kasper, Arinze; die Erzbischöfe Eterovic, Foley, Braga, Sarr, Sandri, Rodé, Celata; Mgr. Boarotto und Pfarrer Koonamparampil werden die Praxis der Kongregation erläutern; Prof. Caloia wird die Tätigkeit der Vatikanbank IOR erläutern.
Auf der Grundalge des nachsynodalen Apostolischen Schreibens „Pastores gregis“ und anderer lehramtlicher Dokument werden sich die Teilnehmer vor allem mit den Aufgaben des Bischofs - das Lehren, Heiligen und Regieren - befassen und dabei jeweils Bezug auf die Situation in den Missionsländern nehmen. Zahlreiche weitere Themen stehen auf dem Programm: darunter die Aus- und Fortbildung (von Seminaristen, Ordensleuten und Laien), die Beziehungen zur Kurie und zu den Bischofskonferenzen, die Soziallehre, Ökumenismus und interreligiöser Dialog, Evangelisierung, Inkulturation, Liturgie, Familie und Medien.
Am Sonntag, den 12. September werden die Bischöfe gemeinsam an einer Wallfahrt nach Assisi teilnehmen und am 16. September ist eine Papstaudienz in der Sommerresidenz in Castelgandolfo vorgesehen. Mit einem feierlichen Schlussgottesdienst im Petersdom wird das Seminar am Samstag den 18. September zu Ende gehen.
Die französisch-, spanisch- und portugiesischsprachigen Bischöfe, die an dem Studienseminar teilnehmen werden kommen aus Afrika (80 aus 23 Ländern), Asien (14 aus 2 Ländern), Amerika (23 aus 8 Ländern und Ozeanien (1 aus Französisch Polynesien). Die meisten Bischöfe aus afrikanischen Ländern kommen aus Madagaskar und der Demokratischen Republik Kongo, aus Vietnam, was Asien anbelangt und aus Kolumbien für die amerikanischen Länder. (SL) (Fidesdienst, 02/09/2004 - 40 Zeilen, 472 Worte)

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