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Oceania

2004-07-28

OZEANIEN/NEUSEELAND - Solidarität, die Ozeane überquert: Mitarbeiter der Caritas Neuseeland helfen Flüchtlingen in Aufnahmelagern in der westsudanesischen Region Darfur

Wellington (Fidesdienst) - Von der andren Seite des Pazifik kommen Helfer in die westsudanesischen Region Darfur, wo derzeit eine der schlimmsten humanitären Krisen der letzten Zeit stattfindet: Mitarbeiter von Caritas Neuseeland, wollen ihr Wissen und ihre Erfahrung in den Flüchtlingsaufnahmelagern in der westsudanesischen Region Darfur zur Verfügung stellen. Neben materiellen und wirtschaftlichen Hilfen stellt Caritas Neuseeland auch auf dieses Weise das Interesse an der gemarterten Bevölkerung im Westsudan unter Beweis, wo an der Grenze zum Tschad rund 1,5 Millionen Flüchtlinge Schutz und Zuflucht vor der Gewalt arabischer Reitermilizen suchen.
Der erste von drei Mitarbeitern der Caritas, Mark Mitchell, ist nach seiner Landung in Khartum bereits nach Darfur weiter gereist, wo er sich vor allem um logistische Probleme und den Transport von Lebensmitteln und Trinkwasser und den Bau von Unterkünften sowie um den Aufbau von Kommunikationsanlagen kümmern wird. „Wir befinden uns in einer sehr schwierigen Lage“, so Mitchell gegenüber dem Fidesdienst, „denn während der Regenzeit können sich logistische Probleme leicht in einen Albtraum verwandeln. Doch wir versuchen trotzdem unser Bestes zu tun.
Caritas Neuseeland betreut zusammen mit anderen humanitären Hilfswerken, darunter zum Bespiel Christian World Service, insgesamt 125.000 Flüchtlinge in drei Aufnahmelagern, für die Lebensmittel, Decken, Trinkwasser und medizinische Versorgung bereitgestellt werden.
In den nächsten Tagen werden Derrick Depledge und Kate Zwartz zu ihrem Kollegen stoßen. Beide haben bereits Erfahrung mit humanitären Nothilfen in Krisengebieten. Sie werden sich insbesondere um die Wasserversorgung im sanitären Bereich kümmern, damit der Ausbruch von Cholera- und Malariaepidemien und Darminfektionen verhindert werden können. (PA) (Fidesdienst, 28/7/2004 - 25 Zeilen, 265 Worte)

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