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Asia

2009-11-23

ASIA/VEREINIGTE ARABISCHE EMIRATE - Allarmierende Daten zur Verbreitung der Schweinegrippen in den Ländern des östlichen Mittelmeeres

Dubai (Fidesdienst) – Wie aus den jüngsten Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervorgeht, hat es im Iran im Vergleich zu den 22 anderen Ländern des östlichen Mittelmeerraums die meisten Opfer der Influenza H1N1 gegeben. Mit bisher insgesamt 33 Todesopfern wurden im Iran 17 % der insgesamt 188 Toten registriert, die aus der Region seit Mai 2009 gemeldet wurden. In Saudi Arabien gab es 28 Tote, im Oman 25 und in Syrien 22, wo jedoch mit 9,5% die meisten Todesopfer im Vergleich zur Zahl der Ansteckungen gemeldet wurden. Es folgen der Jemen mit 2,5 %, Afghanistan mit 1,7 % und der Iran mit 1,5 %. Aus Kuwait wurden die meisten Krankheitsfälle gemeldet, es waren insgesamt 6,640 (23% aller 28.751 aus der Region gemeldeten Kranken), gefolgt von Saudi Arabien mit 4.119, Oman mit 3.829 und Ägypten mit 2,494. Kuwait hat auch die meisten Kranken pro Einwohner mit 2,46 per Mille, gefolgt von Oman con 1,12 per Mille und Bahrain mit 1,10 per Mille. Wie die WHO mitteilt, wurden aus Ägypten zuletzt mit 850 die höchste Zahl der Neuinfektionen gemeldet 850, gefolgt von Irak 561, Iran 515 und Oman 500. Anfang November wurden auch in Somalia die ersten beiden Krankheitsfälle bestätigt. Insgesamt meldet die Weltgesundheitsorganisation weltweit 503.536 H1N1-Fälle, davon mindestens 6,260 mit tödlichem Verlauf. Die WHO teilt bei den statistischen Erhebungen die Welt in sechs Regionen auf: Africa ist mit 2,9 % aller H1N1-Erkrankungen am wenigsten betroffen; das Östliche Mittelmeer verzeichnet 5,1 % der Fälle; Südostasien 8,8%; Europa il 15,5 %; der Westpazifik 29,8 % und Amerika 37,9 %.
Für den östlichen Mittelmeerraum entsteht nach den aus den Laboren zur Verfügung gestellten Danten im einzelnen folgendes Bild: 779 in Afghanistan mit 14 Toten , 793 in Bahrain con 6 Toten, 9 in Dschibuti, 2.494 in Ägypten mit 7 Toten, 1.835 im Irak mit 9 Toten, 2.153 im Iran mit 33 Toten, 2.380 in Jordanien mit 4 Toten, 6.640 in Kuwait mit 17 Toten, 761 im Libanon mit 2 Toten, 21 in Libyen, 824 in Marokko, 3.829 in Oman mit 25 Toten, 6 in Pakistan mit 1 Toten, 901 in Palästina mit 1 Toten, 23 in Katar mit 1 Toten, 4.119 in Saudi-Arabien mit 28 Toten, 2 in Somalia, 21 im Sudan, 230 in Syrien mit 22 Toten, 141 in Tunesien, 79 in den Vereinigten Arabischen Emiraten, 711 im Jemen mit 18 Toten. (AP) (23/11/2009 Fidesdienst)

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