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Europa

2003-06-18

EUROPA/SLOWAKEI - CHIARA LUBICH FÜR IHRE VERDIENSTE UM DIE THEOLOGIE DER EINHEIT UND IHR ENGAGEMENT FÜR DEN DIALOG MIT DEM EHRENDOKTORTITEL DER UNIVERSITÄT TRNAVA AUSGEZEICHNET

Trnava (Fidesdienst) – Am Montag, den 23. Juni wird, die Gründerin der Fokolarebewegung, Chiara Lubich, um 11.00 Uhr in Castelgandolfo (Rom) mit dem Ehrendoktortitel der Theologischen Fakultät der Universität Trnava in Empfang ausgezeichnet werden. Mit der Auszeichnung einer der wichtigsten christlichen Persönlichkeiten unserer Zeit möchte die Universität Trnava (Slowakei) die eigene christliche Ausrichtung zum Ausdruck bringen und in der slowakischen Gesellschaft Bereitschaft zum Dialog zwischen Glauben und Wissenschaft, Kultur und Politik fördern, damit Konflikte, die auf kulturellen und politischen Unterschieden gründen, beigelegt werden können und das Ziel des sozialen Fortschritts verfolgt werden kann.
Die Ehrendoktorwürde der Theologischen Fakultät, für die sich der akademische Senat einstimmig ausgesprochen hatte, erhält Chiara Lubich aufgrund der Übereinstimmung, der von ihr vertretenen Werte mit der Tradition der bereits 1635 gegründeten ersten slowakischen Universität, die sich seit jeher an geistlichen Werten ausrichtet und für freies Denken einsetzt und dabei auf die historischen Wurzeln des slowakischen Volkes mit seinen christlichen Werten und die europäische Kultur der Demokratie gründet. Während der vergangenen 10 Jahre, in denen die Universität Trnava ihre Tätigkeit wieder aufnehmen konnte, wurden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich auf besondere Weise für die Entwicklung und Konsolidierung dieser Werte in der Gesellschaft eingesetzt haben.
Die Fokolare-Bewegung wurde am 7. Dezember von Chiara Lubich gegründet und ist eine Bewegung der geistlichen uns sozialen Erneuerung, der Menschen aus allen Altersgruppen, Kategorien, Rassen, Kulturkreisen und Glaubensbekenntnissen angehören, die das gemeinsame Ziel verfolgen, Spaltungen, Traumata und Konflikte in der Gesellschaft zu überwinden und das geschwisterliche Zusammenleben unter den Menschen zu fördern. Derzeit ist die Bewegung in insgesamt 182 Ländern auf allen fünf Kontinenten präsent und hat Millionen Anhänger und Sympathisanten.(SL) (Fidesdienst, 18/6/2003 – 28 Zeilen, 290 Worte)

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