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America

2009-05-13

AMERIKA/KANADA - Nationaler Marsch für das Leben am 14. Mai: “Indem wir den auf die Ehe gegründeten Familien helfen, konstruieren wir eine Gesellschaft, die bereiter sein wird, das Leben anzunehmen, zu schützen und zu achten”

Ottawa (Fidesdienst) – Die katholische Organisation für das Leben und die Familie in Kanada hat anlässlich des Nationalen Marsches für das Leben, der am Donnerstag 14. Mai in Ottawa stattfinden wird eine Botschaft veröffentlicht. Der Titel der Botschaft lautet: „40 Jahre Abtreibung: höchste Zeit für eine öffentliche Debatte“. 40 Jahre nach der Legalisierung der Abtreibung in Kanada und 20 Jahre nach der Feststellung von Seiten des Obersten Gerichts, dass eine Gesetzeslücke besteht, die die Abtreibung während der gesamten 9 Monate der Schwangerschaft ermöglicht, fragt man sich: „Wie viele Argumente wurde nicht erhoben, um die Schlechtigkeit und mangelnde Logik der Verachtung der unschuldigen und verwundbaren menschlichen Wesen, unserer zukünftigen Mitbürger zu zeigen?“
Im Text fragt man sich, wie lange diese Situation noch dauern wird, da „die Argumente, die man zur Verteidigung der Abtreibung herangezogen wurden, sich auch dank wissenschaftlicher Evidenzen als falsch bewiesen haben“. Darüber hinaus ist die „freie Abtreibung ohne Grenzen nicht von der Mehrheit der Kanadier approbiert wurden“, sondern setzt sich aufgrund des „Schweigens und der öffentlichen Gleichgültigkeit fort.“
Deshalb rufen die Mitglieder der Organisation alle Gläubigen auf, am Nationalen Marsch für das Leben teilzunehmen, der am Donnerstag 14. Mai in Ottawa stattfinden wird. Wer nicht nach Ottawa kommen kann, der soll an einer der vielen Märsche für das Leben teilnehmen, die in verschiedenen Städten des Landes stattfinden werden. Die Botschaft endet mit der Erinnerung daran, dass „die Konstruktion einer Kultur des Lebens sich nicht von den Bemühungen zur Errichtung einer Zivilisation der Liebe trennen kann. Deshalb braucht unsere Gesellschaft eine neue Anerkennung und Wertschätzung der Wichtigkeit der natürlichen Einrichtung der Ehe und der Familie. Nur indem wir den auf die Ehe gegründeten Familien helfen, konstruieren wir eine Gesellschaft, die bereiter sein wird, das menschliche Leben anzunehmen, zu beschützen und zu achten.“ (RG) (Fidesdienst 13/5/2009; Zeilen 26, Worte 326)

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