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Europa

2003-06-10

EUROPA/ITALIEN - HEILUNG, BEHANDLUNG, REHABILITATION: DIE MISSION DES BRÜDER DES HEILIGEN JOHANNES VOM KREUZ

Rom (Fidesdienst) – „Gutes tun, indem man es gut tut“, dies ist der Schlüssel zur Arbeit des Ordens des heiligen Johannes von Gott, der vor 500 Jahren gegründet wurde und heute mit über 300 Werken in 49 Ländern auf der ganzen Welt präsent ist. Die Einrichtungen des Ordens sind heute vor allem für die unter technischen und wissenschaftlichen Gesichtspunkten effiziente und qualifizierte Krankenpflege bekannt, die stets von einem grundlegenden moralischen und ethischen Beistand begleitet wird. Der Fidesdienst sprach mit dem Direktor der Zeitschrift „Fatebenefratelli“, P. Marco Fabello, am Rande einer Tagung, zu der sich kürzlich in Rom in den italienischen Gesundheitseinrichtungen des Ordens tätige Ordensleute und Laien in Rom versammelt haben. Wir fragten P. Fabello nach dem Sinn der Mission des Ordens in jenen ausgegrenzten Teilen der Erde, wo die Mission auch durch ärztliche Betreuung stattfindet. P. Fabello erklärte uns, dass die missionarische Tätigkeit des Ordens „ausschließlich“ in der medizinischen Betreuung von Bedürftigen auf der ganzen Welt bestehe. Durch die Präsenz, das Zeugnis, das konstante Engagement für bedürftige Menschen, entsteht nach Ansicht des Paters in diesen Menschen der natürliche Wunsch danach, zu erfahren weshalb Missionare, Freiwillige, Ordensleute und Laien dies tun und wer sie da zu anspornt, was sie dazu treibt sich in diesem Bereich den täglichen Herausforderungen an unbehaglichen Orten zu stellen. Auf diese Weise soll das Charisma des Ordens und die Sendung der Kirche zum Ausdruck gebracht werden. Abschließend wies P. Fabello darauf hin, dass man diese Mission nicht erfolgreich erfüllen könne ohne sich dabei mit den Einheimischen zu identifizieren, weshalb man in Afrika „afrikanisch werden“ müsse, was auch für die anderen Länder der Welt gelte. Ziel des Ordens sei es, die Kranken dahin zu führen, dass sie sich um sich selbst kümmern können.
(AP) (Fidesdienst, 10/6/2003 – 24 Zeilen, 297 Worte)

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